Stichwahlen 2014

Busserl für den Wahlsieger

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Feldafing – Der Bürgermeister von Feldafing heißt erneut Bernhard Sontheim.

Bei der Stichwahl am Sonntag setzte sich der amtierende Rathauschef von der Bürgergruppe mit 54,17 Prozent knapp gegen den CSU-Kandidaten Roger Himmelstoß durch, der es auf 45,9 Prozent brachte. Mit 59, 8 Prozent lag die Wahlbeteiligung fast zehn Prozent höher als in der Kreisstadt Starnberg. Als um 18.32 Uhr der Wahlsieger fest stand, war Sontheim die Erleichterung deutlich an zu sehen - ebenso wie seinen Anhängern, die mit ihm im Bürgersaal die nach einander einlaufenden Ergebnisse aus den einzelnen Stimmkreisen an der Leinwand mit verfolgt hatten. Manch weiblicher Fan von Sontheim machte seinem Herzen Luft und busselte den Wahlsieger überschwänglich ab. Der nahm die Glückwünsche freudestrahlend entgegen. Er sei sich nicht immer sicher gewesen, ob er gewinnen werde, ließ Bernhard Sontheim wissen. Viele Feldafinger waren im Vorfeld davon ausgegangen, dass es knapp werden könnte. Seinem Kontrahenten Roger Himmelstoß bescheinigte Sontheim, der nun seine dritte Amtszeit antreten wird, immer einen fairen Wahlkampf geführt zu haben. Mit 45,9 Prozent der Stimmen hat Roger Himmelstoß ein beachtlichen Ergebnis eingefahren, mit dem er zufrieden sein kann. Auch wenn es letztendlich nicht gereicht hat, ist er Sontheim doch „ganz schön auf die Pelle gerückt. Ob Himmelstoß als zweiter Bürgermeister zur Verfügung stehen wird,ließ er an diesem Abend offen. Sontheim ließ erkennen, dass er mit dem CSU-Mann gut leben könne. Bisher hatten sowohl Sontheim als auch Himmelstoß im Falle ihres Wahlsieges Anton Maier von den Grünen als Favoriten für den Vize-Bürgermeisterposten im Visier gehabt. Nachdem der Kandidat der Grünen nach seiner eigenen Wahlniederlage aber offen für die Partei von CSU-Mann Himmelstoß ergriffen hatte, war Sontheim von ihm abgerückt. aj

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