Am Wiesengrund

Beschwerdeverfahren beigelegt - Starnberger Einheimischenmodell auf der Zielgeraden

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Bald werden "Am Wiesengrund" die Bagger anrollen. Ein Beschwerdeverfahren zur Grundstücksvergabe wurde vor Kurzem beigelegt.

Starnberg - Das Beschwerdeverfahren im Rahmen des Einheimischenmodells "Am Wiesengrund" ist beigelegt. Der Beschwerdeführer der sich aufgrund seiner Nichtberücksichtigung im Losverfahren gegen die Vergabe der Grundstücke gewehrt hatte, hat seine Bewerbung zurückgezogen. 

Nachdem im August 2019 bekannt wurde, dass durch einen Übertragungsfehler ein Bewerber falsch bewertet wurde und bei der Verlosung der Parzellen 29 bis 51 hätte berücksichtigt werden müssen, stand bis vor wenigen Tagen eine Neuverlosung im Raum.

Hierbei hätte mindestens die Verlosung dieser Grundstücke unter sämtlichen Bewerbern mit 75 Punkten wiederholt werden müssen. Dies hätte das gesamte Verfahren aufgrund drohender Schadenersatzansprüche wohl über längere Zeit lahmgelegt und hinderte die Verwaltung daran das Verfahren fortzusetzen.

In Verhandlungen mit dem Beschwerdeführer konnte eine Einigung erreicht werden, als diesem ein Ersatzgrundstück mit Einheimischenbindung in einem bereits im Jahr 2019 abgeschlossenen Bauleitplanverfahren vermittelt werden konnte. Der letztendliche Vertragsschluss in diesem Verfahren erforderte aufgrund der unterschiedlichen Interessenslage der Beteiligten einige Zeit, um eine konsensfähige Vertragsversion zu erarbeiten.

Am 10. August wurde der notarielle Vertrag in diesem Verfahren unter Beisein eines Vertreters der Stadt Starnberg geschlossen. Mit diesem Vertragsschluss wurde gleichzeitig der Anspruch auf eine Zuteilung eines Grundstückes "Am Wiesengrund " verwirkt und formal die Bewerbung zurückgezogen. Allen Bewerbern "Am Wiesengrund" die bereits eine Zusage für ein Baugrundstück erhalten haben dürfte damit ein großer Stein vom Herzen gefallen sein. Der notariellen Verbriefung der Grundstücke "Am Wiesengrund" und der Planung und dem Bau der langersehnten Eigenheime steht nun nichts mehr im Wege.

Als nächster Schritt wird den Bewerbern eine Entwurfsfassung des Notarentwurfes zugeleitet. Sobald diese ihre Finanzierung gesichert haben, können die Notarverträge im Herbst diesen Jahres beurkundet werden. Die Fertigstellung der Erschließungsanlagen ist im Zeitplan.

Sobald die Bewerber bzw. die Baugemeinschaften ihre Gebäudeplanung abgeschlossen und einen Freistellungsantrag eingereicht haben, kann auf der Grundlage des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes mit dem Bau begonnen werden.

Von Kreisbote

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