Playoff gegen Lüneburg

Beste Punktausbeute in der Bundesliga-Geschichte: Herrschinger Volleyballer beenden Hauptrunde als Vierter

WWK Volleys Herrsching
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Tim Peter machte in Berlin eine gute Partie .
  • vonFlorian Ladurner
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Herrsching - Das letzte Hauptrundenspiel der WWK Volleys Herrsching ging zwar verloren. Nach der knappen 2:3 (23:25, 22:25, 25:23, 31:29, 11:15) Niederlage bei den Berlin Recycling Volleys überwog beim Team vom Ammersee aber die Zufriedenheit. Schließlich machte die Truppe von Trainer Max Hauser mit dem einen Punkt in der Bundeshauptstadt den vierten Platz in der Bundesliga perfekt. 

„Der vierte Platz ist das, was am Ende zählt“, freute sich Hauser nach der starken Ausbeute von 35 Punkten, so viele sammelten die Herrschinger in ihrer Bundesliga-Geschichte noch nie. „Der Punkt in Berlin ist in jedem Falle verdient, auch wenn die Niederlage schade ist“, bilanzierte Hauser nach dem Auftritt beim Tabellendritten. Während die Berliner, die zwei Tage zuvor noch in der Champions League aktiv waren, ordentlich rotierten, schickte Hauser seine nominell beste Formation ins Rennen. Doch ausgerechnet die zuletzt starken Jori Mantha und Jalen Penrose erwischten beim Tabellennachbarn, der schon als Dritter sicher feststand, nicht ihren besten Tag. Tim Peter und Jonas Kaminski, die das Duo nach zwei Durchgängen ersetzten, machten ihre Sache deutlich besser. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Allerdings agierten die Herrschinger in einigen Phasen etwas zu verkrampft. Dadurch gingen die beiden Sätze jeweils knapp mit 23:25 und 22:25 verloren. Nach der Pause agierten die WWK Volleys etwas lockerer und das zahlte sich prompt aus. Mit einem hart erkämpfen 25:23 Satzerfolg gelang der Anschluss. Richtig spannend wurde es im vierten Umlauf. Erst nach dem sechsten Satzball gelang den Herrschingern durch ein 31:29 der Ausgleich. Im Tiebreak hatten dann aber die Berliner das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite, so dass sie nach 131 Minuten durch ein 15:11 den Satz und das Match für sich entschieden. In der ersten Playoff-Runde wartet nun der SVG Lüneburg auf die Mannen von Coach Hauser.

Roland Halmel

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