Betten-Burg statt Auto-Haus

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Gilching – Anstelle des früheren Opel-Autohauses an der Landsberger Straße in Gilching soll ein Hotel mit 210 Betten entstehen. Der Haupt- und Bauausschuss war sich am Montagabend lediglich bei der Stellplatzfrage nicht eins. Nun soll mit dem Architekten neu verhandelt werden.

Dass an Hotelplätzen rund um den High-Tech-Standort Asto-Park Bedarf besteht, bezweifelt niemand. Im Frühjahr 2018 eröffnet zwar direkt am Standort das „Marriott“-Hotel mit 174 Betten (wir berichteten). Doch angesichts der regen Bautätigkeiten angrenzend an den Forschungsflughafen Oberpfaffenhofen ist, da ist man sich sicher, weiterer Bedarf gegeben. In der Haupt- und Bauausschusssitzung am Montagabend stellte Bauamtsleiter Max Huber das vierstöckige Hotel inklusive Dachterrasse vor. Mit 210 Betten im Angebot wird es eines der größten Hotels im Landkreis Starnberg werden. „Der Standort ist optimal“, sagte Huber in der Sitzung. Zum einen liegt es direkt an der S-Bahn-Haltestelle Neugilching, so dass künftige Gäste vom Flughafen aus direkt die S-Bahn nutzen können. Andererseits befindet sich direkt vor dem Gebäude eine Bushaltestelle. Für Selbstfahrer sind außerdem 70 Stellplätze in einer Tiefgarage sowie oberirdisch vorgesehen. Bedeutet drei Betten, ein Stellplatz. Das war Rosemarie Brosig (BfG) zu wenig. Sie forderte pro Doppelzimmer zwei Stellplätze. Ihre Kritik teilten drei weitere Gemeinderäte, so dass die Abstimmung letztendlich mit einer Pattsituation vier zu vier ausging. Der Billigungs- und Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan „Sondergebiet Hotel“ war damit abgelehnt und muss neu auf die Tagesordnung. pop

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