Für jedermann sichtbar machen, was es in Starnberg an Kunst und Kultur gibt

Bilderbuch der Region entstanden

+
Stellten die neue Homepage der Kultur- und Kreativwerkstatt @StarnbergAmmersee vor: V.li.: Daniela Tewes, Lena Hüttl und Gesine Dorschner.

Starnberg – Stolz präsentierten am Donnerstag Daniela Tewes (gwt Starnberg/Projektleiterin Kultur-und Kreativwirtschaft), Lena Hüttl (Regional- und Designmanagerin) und Gesine Dorschner (Designbüro/Gründerin Institut für Form und Farbe) die neue Homepage der Kultur- und Kreativwirtschaft @StarnbergAmmersee. Es ist das erste gwt-Projekt unter dem Dach der neuen Regionalmarke.

„Unter www.kreativ-sta.de ist die Seite zu finden. Es ist ein großartiges Projekt. Die Kultur-und Kreativbranche steht für regionale Identität und ist sehr vielfältig. Starnberg ist nicht nur Champus und Cabrio. Außerdem ist die Kreativbranche die drittgrößte Wirtschaftssparte nach Automobil und Energie“, erklärte Tewes.

Bevor es an die Gestaltung der Website ging, machten sich die Damen viele Gedanken. Unter anderem auch über die Bildauswahl. Diese wurden bei Kunstschaffenden im Landkreis von Amelie Tegtmeyer, Studio Roeder, gemacht. „Wir haben verschiedene kreative Arbeitsbereiche abgedruckt und sie zeigen auch die Schnittstellen zwischen Handwerk und Kunst. Die Fotos erscheinen abwechselnd auf unserer Startseite“, so Tewes. Auf dem Button „Die Branche“ wird diese erklärt und wie sie sich von der Kulturförderung abgrenzt. Zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region gehören Musik, Buch, Kunst, Film, Rundfunk, darstellende Kunst, Architektur, Design, Presse, Werbung und Software/Games.

Kostenlose Angebote 

Die Angebote, die Tewes mit ihrem Team organisiert, sind kostenlos und speziell für die Branche gedacht, wie zum Beispiel Beratungen und Fortbildungen, Vernetzungstreffen wie der Stammtisch, der schon sehr gut angekommen ist. Kontakte und ein gemeinsames Auftreten bieten nicht nur Mehrwert für die einzelnen KreativunternehmerInnen selbst, sondern fördern auch die Sichtbarkeit der gesamten Branche. Das „Schaufenster“ auf der neuen Homepage zeigt die Kunstschaffenden und ihre Projekte. Mit Fotos und Kontakten stellen sie sich vor. Sucht jemand eine Fotografin, einen Filmemacher? Ein Kunstobjekt fürs Wohnzimmer oder eher Partner für gemeinsame Projekte und Kooperationen? Das Schaufenster gibt quasi den „Durchblick“. Auch Regional- und Marketingmanagerin Lena Hüttl ist von der Homepage begeistert. „Es ist das erste große Produkt mit dem neuen Logo und es ist etwas tolles herausgekommen. Ich hoffe, die Branche nutzt es auch.“

Freiräume 

Räume im Landkreis sind für viele Kunstschaffende unbezahlbar. Das Rezept dagegen: gemeinschaftlich ein Atelier teilen, zusammen eine Werkstatt samt Equipment nutzen oder einzelne Schreibtischplätze oder Workshop-Räume mieten. Effiziente Raumnutzung schafft Synergien und neue Möglichkeiten. Zwei stehen schon drin: Das Untitled House in Inning und das Institut für Form und Farbe in Herrsching. Gründerin Gesine Dorschner ist nicht nur die Gestalterin der Homepage sondern auch Teil der Zielgruppe. „Ich bin unglaublich dankbar, als Kreative in Starnberg zu sein.“ Wer sich im Schaufenster der Seite aufnehmen lassen möchte, meldet sich bei Daniela Tewes, E-Mail: tewes@gwt-starnberg.de.

Von Alma Jazbec

Auch interessant

Meistgelesen

Herrschinger Lehrerin momentan auf erstem Platz
Herrschinger Lehrerin momentan auf erstem Platz
Porsche brennt völlig aus
Porsche brennt völlig aus
Auf Kerngeschäft konzentrieren
Auf Kerngeschäft konzentrieren
Zwei Standorte
Zwei Standorte

Kommentare