BIV-Kindergarten

40-jähriges Bestehen gefeiert

Ehemalige und aktuelle Kinder des BIV-Kindergartens und Erzieher: (v.l.) Sophie (4) und Stephie Lackmann, Maximilian Pabst (2), Gisela Becker, Hannah Kanis, Constanze Pabst und Verena Schmid.
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Gilching – 40 Jahre jung wurde der BIV-Kindergarten in Gilching. Anlässlich des Jubiläums luden Leiterin Verena Schmid und ihr Team Gründungsmitglieder und aktuelle Mitstreiter und Kinder der vergangenen vier Jahrzehnte ein.

Rund 300 Gäste amüsierten sich am Samstag bei anhaltend schönem Wetter über alte Geschichten, neue Entwicklungen und zahlreiche musikalische Aufführungen. Als sich vor vier Jahrzehnten in Gilching eine „Bürgerinitiative Vorschulkindergarten“ (BIV) gründete, um dem Mangel an Kindergartenplätzen etwas entgegen zu setzen, gingen die Buben und Mädchen noch zu Fuß in den Kindergarten, wusste Gisela Becker. „Heute werden die meisten per Auto gebracht und abgeholt, weil die Eltern besorgt sind, dass etwas passieren könnte. Ja, damals war eine andere Zeit.“ Die heute 71-Jährige war von der ersten Stunde an mit dabei. Zuerst in ihrer Eigenschaft als Mutter des damals fünfjährigen Jens. Später tauschte Becker ihren Beruf als Chemielaborantin gegen den einer Erzieherin ein und arbeitete bis zur Pensionierung mit. Gibt es etwas, was sich während der vier Jahrzehnte außerdem geändert hat? „Ja sehr viel“, sagt Becker. „Früher standen die Eltern nicht so unter dem Leistungsdruck wie heute. Die Kinder wurden erst ab dem vierten Lebensjahr in den Kindergarten geschickt und sie wurden meistens auch schon mittags abgeholt. Es wurde zudem Wert darauf gelegt, dass gemeinsam zu Hause zu Mittag gegessen und auch der Mittagsschlaf im eigenen Bett gemacht wurde.“ Leiterin Verena Schmid arbeitet seit mittlerweile 25 Jahren im BIV-Kindergarten. Sie war ebenfalls als Mutter zweier Kinder – Daniel und Eva sind mittlerweile 32 und 30 Jahre alt – ehrenamtlich mit dabei. „Heute sind die Kinder meiner Kinder bei uns und zwei weitere meiner vier Enkelkinder werden, sobald sie das Alter erreicht haben, nachrücken. Sie sehen, hier sorgen selbst die Erzieher und deren Familien dafür, dass der Nachwuchs nicht ausgeht“, betonte Schmid. pop

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