Zu blau und viel zu hell

Zu blau und viel zu hell: Die Beleuchtung der ARAL-Tankstelle in der Nacht. Foto: Jaksch

Ganz in Blau getaucht wird in der Nacht die Umgebung der neuen ARAL, die seit Weihnachten des vergangenen Jahres in Betrieb ist – allerdings nicht zur Freude aller. Das soll sich nun ändern. Auf Antrag der CSU wird die Stadt Starnberg darauf pochen, dass die Beleuchtung nachts nicht mehr so dominant strahlt und die Vorgaben der Baugenehmigung eingehalten werden. Das tun sie nämlich nicht.

Laut CSU-Fraktionsvorsitzender Eva John verstösst die ARAL-Beleuchtung gleich gegen mehrere Festsetzungen der Werbeanlagensatzung der Stadt sowie zusätzlich gegen die vom Landratsamt erteilte Genehmigung. Eigentlich müsste ab 22 Uhr die Beleuchtung gedimmt werden – damit die Anwohner nicht ständig dem „Polarlicht“ ausgesetzt sind. Die wehren sich bereits und haben insgesamt 130 Unterschriften gesammelt. Auch für die CSU ist dieser Zustand unhaltbar. Der Vorwurf: Das Licht strahlt nicht nur nach 22 Uhr noch in unverminderter Stärke, sondern ist auch nicht blendungsfrei – hat starke Kontraste – eine grelle/abstoßende Farbwirkung - und entstellt das Umfeld. Nun nimmt sich die Stadt der Sache an.

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