Blitzermarathon zu Ende

Mit 132 km/h unterwegs: 880 Euro Bußgeld für 57-jährige Fahrerin

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Gestern ging der Blitzermarathon zu Ende. Einige Fahrer wurden wegen zu schnellem Fahren angehalten. 

Landkreis - Der sog. „24-Stunden-Blitzmarathon“ ging gestern zu Ende. Die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord haben mehr als 20.000 Verkehrsteilnehmer hinsichtlich der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kontrolliert. Dabei wurden 719 Geschwindigkeitsverstöße (ca. 3 %) registriert. Die allermeisten Verkehrsteilnehmer fuhren demnach regelkonform und haben sehr bewusst auf die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeiten geachtet.

Im Landkreis Starnberg kam es an außerörtlichen Messstellen zur höchsten Überschreitungen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Auf der Staatsstraße 2068 beim Ortsteil Meilling war eine 57-jährige Pkw-Fahrerin gegen 22.30 Uhr mit 132 statt der dort erlaubten 70 km/h unterwegs. Als Konsequenz der Raserei werden bis zu 880 Euro Bußgeld und ebenfalls zwei Punkte sowie zwei Monate Fahrverbot fällig, da man bei solchen Überschreitungen von vorsätzlichem Verhalten ausgehen muss.

Mit dem Handy beim Fahren erwischt

An drei Stellen wurde ja im Landkreis gemessen. Dabei wurdenelf Fahrer angehalten, die zu schnell waren. Erfreulicherweise war bei ihnen nur ein Fahrer, der mit einer Bußgeldanzeige rechnen muss, da er bei zulässigen 60 km/h mit 84 km/h festgestellt wurde. Es handelte sich hier um einen 68- jährigen Mann aus Berg. Diese Geschwindigkeitsübertretung wurde zwischen Allmannshausen und der Landkreisgrenze auf der Staatsstraße 2065 in Richtung Münsing festgestellt. Eine weitere Person wurde angezeigt, weil sie mit dem Handy telefonierte. Die Kontrollen erfolgten mit dem Laser- Handmessgerät. Die drei Messstellen wurden von 9 Beamten betreut, die insgesamt sechs Stunden draußen waren.

Weiterhin war auch noch die VPI Fürstenfeldbruck im Bereich der PI Starnberg unterwegs. Hier wurde eine Geschwindigkeitsmessung auf der B 2 zwischen der Abzweigung zum Gut Kerschlach und Weilheim betrieben. Dabei gab es 19 Beanstandungen (14 Verwarnungen und fünf Anzeigen). Der Spitzenreiter hier fuhr bei erlaubten 100 km/h 146 km/h. Diese Stelle wurde mit einem Radargerät (mit Foto) betrieben.

Von Kreisbote

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