Mit Oscar-Preisträgerin Caroline Link

Blitzlichtgewitter bei Eröffnung des 13. Fünf-Seen-Filmfestivals in Starnberg

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Eine große Familie: Matthias Helwig, Lea Freund, Katja Hildebrand, Susanne Fülscher, Tim Bülow, Norbert Lechner, Xavier Chotard, Oscar-Preisträgerin Caroline Link, Jule Ronstedt und Rainer Bock.

Starnberg – Tango tanzen im Kino, Hannelore-Elsner-Preisverleihung, die berühmte Dampferfahrt, bekannte Gesichter wie Oscar-Preisträgerin Caroline Link und vieles mehr hat das diesjährige Fünf-Seen-Filmfestival (FSFF) zu bieten. Schon die Eröffnungsfeier am letzten Donnerstag war eines der Highlights. Die Weltpremiere „Zwischen uns die Mauer“ besuchten rund 500 Besucher.

Neben den beiden Hauptdarstellern Lea Freund und Tim Bülow kamen Regisseur Norbert Lechner, das Filmteam, Regisseurin und Oscar-Preisträgerin Caroline Link („Nirgendwo in Afrika“ und „Der Junge muss an die frische Luft“), Landrat Karl Roth und einige Mitglieder der Jurys, die die besten Filme in verschiedenen Kategorien küren. Die Preise werden unter anderem in den Kategorien „Perspektive junges Kino“, „DACHS-Drehbuchpreis“, „Fünf-Seen-Filmpreis“ und dem „Dokumentarfilmpreis“ verliehen.#

Neben einem Sektempfang wurden die Gäste vom langjährigen Kinomitarbeiter Friedrich Federsel und seinem Team verköstigt. Neben ausgefallene Quichehäppchen und köstlichem „Cookie and Cream“-Dessert konnte das Team mit weiteren Spezialitäten überzeugen. Festivalleiter Matthias Helwig zeigte sich begeistert vom Auftakt: „Es war eine sehr schöne Eröffnungsfeier, vor allem weil wir alle eine Familie sind. Selbst Caroline Link gehört dazu, obwohl sie Oscar-Preisträgerin ist.“ Auch der Theaterleiter des Starnberger Kinos, Mario Krisch, zeigte sich positiv: „Wir haben zwei ausverkaufte Säle in der Schlossberghalle und der Zuspruch der Besucher ist hoch. Von den Zahlen und dem Ablauf her sind wir sehr zufrieden.“ 

Caroline Link mit Festival-Leiter Matthias Helwig.

150 Filme, erster Hannelore-Elsner-Preis wird verliehen und Fritz Wepper kommt nach Weßling

Bis zum 12. September werden auf dem FSFF rund 150 Filme, darunter auch Kurzfilme, und Filme in Originalsprachen in den Breitwand Kinos Starnberg, Gauting, Seefeld sowie im Pfarrstadl Weßling und der Schlossberghalle präsentiert. Als Favoriten für den Fünf-Seen-Filmpreis sieht Helwig „Stitches“ oder „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“. Die Preise werden bei der berühmten Dampferfahrt am Mittwoch, 11. September, um 19 Uhr auf der MS Starnberg verliehen. Neben dem Ehrengast Caroline Link, die als Regisseurin für ihren Film „Nirgendwo in Afrika“ 2003 den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film gewann, werden auch andere Regisseure wie Tom Tykwer („The International“) oder Miroslav Terzic („Stitches“) ihre Filme persönlich vorstellen. 

Die erste Verleihung des Hannelore-Elsner-Preises für bedeutende Schauspielkunst findet am heutigen Samstag, 7. September, um 20 Uhr in der Schlossberghalle statt. Die Schauspielerin Barbara Auer bekommt den Preis für ihre Rolle im Film „Vakuum“, welcher im Anschluss gezeigt wird. Zu Ehren Hannelore Elsners wird ihr Film „Kirschblüten & Dämonen“ in Weßling nochmals gezeigt. Das gesamte Programm ist im Internet unter www.fsff.de zu finden.

Von Lisa Livancic

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