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Schotte Michael Sinclair (Piraten-Partei) darf bei der Kommunalwahl in Gauting nicht antreten

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Die Schotten wollten eigentlich in der EU bleiben. Jetzt stolpert der Schotte Michael Sinclair über den Brexit
Die Schotten wollten eigentlich in der EU bleiben. Jetzt stolpert der Schotte Michael Sinclair über den Brexit © privat

Gauting - Wenn das Vereinigte Königreich am morgigen Freitag die EU verlässt, sind die Auswirkungen bis nach Gauting zu spüren. Die Piratenpartei in der Würmtalgemeinde, die gemeinsam mit den unabhängigen „Menschen für Gauting“ zur Kommunalwahl antritt, muss ihre Liste ändern. Denn Michael Sinclair, der auf Platz 11 aufgestellt wurde, ist Schotte und verliert mit dem Brexit sein aktives und passives Wahlrecht.

Für ihn rückt der Brandinspektor aus Unterbrunn, Stephan Limmer, als Ersatzkandidat nach. „Wir bedauern sehr, dass Michael Sinclair nicht antreten kann“, sagte der Gautinger Piraten-Gemeinderat Tobias McFadden. Der Logistiker gehörte als stellvertretender Kreisvorsitzender zu den aktivsten Piraten im Landkreis Starnberg, er war zudem unter anderem im Ausländerbeirat des Landkreises aktiv.

Durch den Ausstieg der Briten aus der EU wird die gemeinsame Liste mangelhaft. Die Menschen für Gauting und Piraten müssen Sinclair daher als Kandidaten zurückziehen. In der Folge rücken die hinter ihm platzierten Bewerber einen Platz nach vorne, auf Platz 30 springt also Nachrücker Limmer ein.

po

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