Vorstandswahlen bei der Bürgergemeinschaft

Gymnasium und Verkehr im Fokus

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Der neue Vorstand: (v.l.) Rüdiger Waldburg, Christiane Gruber, Gerhard Hundhammer und Jörg Tempel lenken die Geschicke der Bürgergemeinschaft Herrsching, die zu den Freien Wähler gehören.

Herrsching – Wie bald wird Herrsching Gymnasiumsstandort, wann gibt es ein tragendes Verkehrskonzept und wie legt die Gemeinde die Stromversorgung in kommunale Hand?

Darüber hinaus beschäftigte die Bürgergemeinschaft Herrsching (BGH) bei ihrer Jahresversammlung vergangene Woche noch mit der Bundes- und Landtagswahl im nächsten Jahr. 

Christiane Gruber hat jetzt nicht nur den Fraktionsvorsitz im Gemeinderat inne, sondern ist seit vergangener Woche auch erste Vorsitzende der BGH, die als Gruppierung zu den Freien Wählern gehört. Ihr Vize ist Jörg Tempel, um die Kasse kümmert sich wie in den vergangenen drei Jahren Gerhard Hundhammer und von der ausgeschiedenen Christine Metsch (sie wird in ein paar Tagen zum zweiten Mal Mutter) hat Rüdiger Waldburg das Amt des Schriftführers übernommen. Als Kassenprüfer wurden Karl Sigl und Roland Althammer benannt.

Im Vordergrund stand an dem Abend im Gasthof Seehof vor allem das im Sommer im Kreistag auf den Weg gebrachte Gymnasium für den Landkreis-Westen, das seinen Standort in Herrsching finden soll. „Wir haben uns mehr Transparenz gewünscht, mehr Infos vom Bürgermeister zu den Themen Finanzierung, Grundstück und Haushalt“, sagte die Vorsitzende. Grubers Fraktion hat deshalb einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht. Auch um ein Verkehrskonzept für Herrsching ringt die Bürgergemeinschaft schon seit langem. „Wir sehen akuten Handlungsbedarf für Fußgänger und Fahrradfahrer“, so Gruber weiter. Konkrete Vorschläge hat die Fraktion in der Klausurtagung am vergangenen Samstag eingebracht: etwa eine Einbahnregelung für die Summer-/Madeleine-Ruoff-Straße. In eigene Hände möchte die BGH die Stromversorgung legen, „auch schon alleine deshalb, dass das Geld hier in der Region bleibt und nicht in die Taschen irgend welcher Aktionäre fließt. Mit Blick auf die Wahlen in Bund und Land vertreten die Herrschinger Mitglieder eine klare Position: Wiedereinzug ins Maximilianeum ja, den Weg in den Bundestag dagegen stößt weiter auf Ablehnung. „Für viele sind wir ja deswegen interessant, weil wir keine Bundespartei sind.“ po

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