47 Boote mit über 130 Seglern bei José Carreras Yacht Race

Charity-Regatta beim Münchner Yacht Club am Starnberger See

Sichtbares Zeichen setzen: Dr. Herbert Eisenlohr, Ursula Eisenlohr und Barbara Rosener segelten unter dem Spinnacker der José Carreras Leukämie-Stiftung.
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Sichtbares Zeichen setzen: Dr. Herbert Eisenlohr, Ursula Eisenlohr und Barbara Rosener segelten unter dem Spinnacker der José Carreras Leukämie-Stiftung.

Starnberg/München – Leinen los für den guten Zweck: 47 Boote mit über 130 Seglerinnen und Seglern gingen beim 10. José Carreras Yacht Race an den Start. Die Charity-Regatta wurde am Samstag wieder beim Münchner Yacht Club im Rahmen der Clubmeisterschaft und dem Bootshauspreis ausgetragen. Insgesamt kamen über Startgelder und Spenden mehr als 2.000 Euro für die José Carreras Leukämie-Stiftung zusammen.

Bei sehr leichtem Wind schickte Wettfahrtleiter Dr. Helmut-Peter Müller die 47 Boote um 13 Uhr auf die Strecke. Gewertet wurde anschließend nach Yardstick, einer Formel, mit der unterschiedliche Bootsklassen miteinander vergleichbar werden. Sieger und Clubmeister wurde Markus Glas mit dem 45 Quadratmeter Jollenkreuzer „Aika“ und der Crew Philipp Ocker, Oliver Davies, Beni Binder und Constanze Ocker.

Auf den weiteren Plätzen kamen Einmannboote ins Ziel. Rang zwei ersegelte sich Reinhard Schmidt in einem Finn, und Dritter wurde Steffen Pöhlmann in einem Laser. Im Gegensatz zu früheren Jahren konnte coronabedingt keine Crew mit Leukämie-Patienten teilnehmen. „Das ist schade, aber die Gefahr wäre einfach zu groß, da Leukämie-Patienten zur Risikogruppe gehören“, sagte Dr. Ulrike Serini, die Geschäftsführerin der José Carreras Leukämie-Stiftung. Abgesagt werden musste auch die traditionelle Charity-Tombola. Als Ausgleich segelten Dr. Herbert Eisenlohr, Ursula Eisenlohr und Barbara Rosener mit ihrem Drachen „saillavie“ unter dem Spinnacker der José Carreras Leukämie-Stiftung, um so ein sichtbares Zeichen zu setzen.

Die Jose Carreras Leukämie- Stiftung

1987 erkrankte José Carreras an Leukämie. Aus Dankbarkeit über die eigene Heilung gründete er 1995 die gemeinnützige Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. und anschließend die zugehörige Stiftung. Seither wurden bereits über 220 Millionen Euro gesammelt und mehr als 1.200 Projekte finanziert, die den Bau von Forschungs- und Behandlungseinrichtungen, die Erforschung und Heilung von Leukämie und anderer hämato-onkologischer Erkrankungen, die Förderung von jungen Talenten im Rahmen von Stipendienprogrammen sowie die Unterstützung der Arbeit von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen zum Ziel haben. Der Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. ist Träger des DZI Spenden-Siegels, dem Gütesiegel im deutschen Spendenwesen. Die José Carreras Leukämie-Stiftung wurde im April 2019 von der Deutschen Universitätsstiftung und dem Stifterverband als „Wissenschaftsstiftung des Jahres“ ausgezeichnet. Weitere Infos unter www.carreras-stiftung.de.

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