Die Ortsmitte bleibt ihr großes Anliegen...

Christine Borst ist Kraillinger "Altbürgermeisterin"

Freuen sich mit der frischgebackenen Altbürgermeisterin Christine Borst: Landrat Karl Roth (l.) und Rathauschef Rudolph Haux
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Freuen sich mit der frischgebackenen Altbürgermeisterin Christine Borst: Landrat Karl Roth (l.) und Rathauschef Rudolph Haux

Krailling – Seit Dienstagabend darf sich Christine Borst Altbürgermeisterin nennen. Im Rahmen einer Feierstunde wurde der ehemaligen Kraillinger Rathauschefin von ihrem Nachfolger Rudolph Haux der Ehrentitel verliehen. Haux erinnerte die zahlreichen Gäste an die Verdienste seiner Amtsvorgängerin. Und Christine Borst selbst hat „ein gutes Gefühl“, dass ihr Nachfolger die Geschicke der Gemeinde Krailling gut lenken werde.

Wie sie ihrem Amtsvorgänger Dieter Hager den Titel Altbürgermeister verlieh, sagte dieser, „das hört sich ja schrecklich an“, erinnerte sich Christine Borst am Dienstagabend im Rathausfoyer. Zu der Feierstunde waren ihre Bürgermeisterinnen- und Bürgermeisterkollegen aus dem Würmtal gekommen – Dr. Brigitte Kössinger (Gauting), Uta Wüst (Gräfelfing), Heinrich Hofmann (Planegg) und Harald Zipfel (Neuried) –, aber auch Landrat Karl Roth und ihr Vorgänger Dieter Hager. Christine Borst zog 1985 nach Krailling und gründete dort ihr Kulturbüro mit dem sie das Kult-Art-Festival ins Leben rief – trotz diesjähriger Pause eine Institution im Würmtal. 2008 wurde sie zum ersten Mal ins Kraillinger Rathaus gewählt und trat die Nachfolge von Dieter Hager an. „Krailling sollte schöner werden“, erinnerte Rudolph Haux die Runde an das „Zukunftprojekt neues Ortszentrum“, für das Christine Borst „gewaltige Fördermittel akquirierte“. Weiter wurde unter ihrer Ägide der Caritas-Kindergarten saniert, das Betreute Wohnen an der Margaretenstraße gebaut, die Senftlwiese im Zentrum bebaut und sie engagierte sich im Bayerischen Gemeindetag für Frauen in Führungspositionen. Die erste Ganztagesgrundschule im Landkreis Starnberg ist auf Borsts Initiative in Krailling entstanden. Landrat Karl Roth würdigte ihre Verdienste als Vorsitzende des Verbands Wohnen und als langjährige CSU-Kreisrätin. „Wir haben einiges zusammen ausgekämpft“, so Roth. Und die soviel gelobte selbst betonte vor allem, „ich hätte dieses eine Jahr noch gerne fertiggemacht, der Verstand wollte es auch, aber der Körper hat Nein gesagt“, schilderte Borst die Situation vor einem Jahr, als sie von ihrer Herzerkrankung erfuhr. Ihr besonderer Dank galt ihren beiden Stellvertreterinnen Karin Wolf und Veronika Sanftl, aber auch den Würmtal-Kolleginnen und -Kollegen, „wir haben zusammen eine tolle Arbeit gemacht“. Die Entwicklung der Ortsmitte bleibt ihr auch nach ihrem Ausscheiden ein großes Anliegen. Als nächstes wird Christine Borst die Patenschaft des neuen Expressbusses X920 übernehmen, der am 2. März in Dienst geht.

po

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