Commerzbank Starnberg weiter auf Wachstumskurs / Bekenntnis zu den Filialen

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Starnberg – Ein Plus von knapp 300 Privatkunden, das klare Bekenntnis zu den Filialen sowie die Beibehaltung des kostenlosen Girokontos: die Commzerbank Starnberg befindet sich weiter auf Wachstumskurs und blickte beim Bilanzpressegespräch auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Und diese positive Entwicklung macht sich auch personell bemerkbar. So sind in der Starnberger Filiale mittlerweile zehn Mitarbeiter und zwei Auszubildende beschäftigt. Dazu hat Roland Schelonke im vergangenen Sommer die Filialleitung von Daniel-André Kramer übernommen, der sich als Abteilungsdirektor um den Bereich Wealth Management kümmert. „Wir haben in Starnberg netto 293 neue Kunden gewonnen“, so Roland Schelonke, der für das Privatkundengeschäft verantwortlich zeichnet. „Das sind im Schnitt 24 neue Kunden pro Monat. Insgesamt betreuen wir jetzt über 4.000 Kunden in der Region.“ Der Großteil davon seien Privatkunden, die unter anderem das kostenlose Girokonto sehr schätzen. „Und das werden wir auch behalten, denn es bringt uns Kunden von anderen Banken“, so Schelonke. Im Kreditgeschäft profitierte die Filiale von der hohen Nachfrage aufgrund der niedrigen Zinsen. „Das Neugeschäftsvolumen bei Konsumentenkrediten betrug 0,5 Millionen Euro und bei den Immobilienfinanzierungen waren es 23 Millionen Euro“, bilanzierte Schelonke. Auch im Wertpapiergeschäft sei die Bank im vergangenen Jahr weiter auf Wachstumskurs: 10,9 Millionen Euro legten die Kunden in diesem Bereich neu an. „Die niedrigen Zinsen nagen an Vermögen und Altersvorsorge der Sparer“, betonte Schelonke. „Wichtig ist deshalb, sich um seine Geldanlage zu kümmern.“ Zuletzt habe sich die Inflation spürbar erhöht. „Die schleichende Enteignung gewinnt an Tempo, deshalb heißt das Sparen von heute Anlegen“, rät der Filialleiter. Ausruhen will sich die Bank auf diesen Erfolgen allerdings nicht: „Wir treiben den Umbau der Commerzbank weiter voran“, so Schelonke, der das Geldinstitut als führende Multikanalbank in Deutschland sieht. „Etwa jeder fünfte Neukunde hat sein Konto bei uns online eröffnet.“ Trotzdem plant die Bank keinen Rückzug aus der Fläche: „Filialen sind unser Rückgrat für Wachstum, gerade jetzt, da sich Wettbewerber zurückziehen.“ Mit dem kostenlosen Girokonto und persönlicher Beratung wolle man weiter Marktanteile in Starnberg gewinnen. Als weiteren Pluspunkt sieht Daniel-André Kramer hier auch das neue Wealth Management (WM), das sich an die so genannte Top-Kundschaft richtet und eine ganzheitliche Beratung vom Nachlass bis hin zur Vermögensverwaltung bietet. „Dieses Angebot ist ein Alleinstellungsmerkmal und wir sind sehr stolz darauf“, so Kramer. Und der Kunde müsse dafür nicht in die Zentrale fahren, „sondern hat alles hier vor Ort.“ sb

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