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Condrops: Persönliche Suchthilfe in Starnberg wieder möglich

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Eine persönliche Suchthilfe und Beratung ist in Starnberg wieder möglich. © PantherMedia

Starnberg - „Viele Dinge, die Menschen dabei helfen, mit ihrer Sucht zu leben, waren plötzlich weggefallen: die Routine im Alltag, soziale Kontakte und zum Teil auch Möglichkeiten zu Beratung und Therapie!“ Stefan Wenger leitet die Condrobs Suchthilfe in Starnberg. Während der schärfsten Corona Restriktionen mussten viele Hilfen umgestellt werden, großteils auf Telefon- und Videoberatung. Zwar konnte der Verein so Hilfe garantieren, komplett ersetzen könne man das persönliche Gespräch als Therapieform auf Dauer aber nicht, so Wenger weiter. Zu belastend sei die Isolation für viele Suchtkranke gewesen.

Endlich wieder persönlicher Austausch 

Umso erfreuter zeigt man sich nun bei Condrobs in Starnberg über die Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Persönliche Gespräche sind für Menschen mit Suchterkrankungen nun wieder wie gewohnt möglich, sei es in Beratung, in der Ambulanten Rehabilitation und Nachsorge, im Ambulant Betreuten Einzelwohnen, oder in der Kontakt- und Begegnungsstätte in Gauting. „Besonders an den ersten Gesprächen und Gruppentreffen spüren wir jetzt viel Solidarität und Zusammenhalt. Man merkt, wie sehr dieser persönliche Austausch gefehlt hat!“, erzählt Wenger.

Corona Schutz weiter gegeben 

Trotz Lockerungen steht der Schutz von Menschen bei Condrobs weiterhin im Vordergrund. „Wer trotzdem noch lieber Video- oder Telefonberatung nutzen will, kann das natürlich weiter machen“, stellt Stefan Wenger sicher. So kann in den Starnberger Einrichtungen des Vereins für den nötigen Sicherheitsabstand gesorgt werden. In Gilching, einer Außenstelle der Suchtberatung, wird indes mit Plexiglas-Scheiben für die Gesundheit gesorgt.

Von Kreisbote

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