"Das Thema heißt Beratung"

Sieht die Beratung als Thema Nummer eins: Anna Maria Schlicker, Leiterin des Investment und FinanzCenters der Deutschen Bank in Starnberg. Foto: Jaksch

Ein rundum gutes Geschäftsjahr 2010 kann die Deutsche Bank in Starnberg verbuchen. Das Geldinstitut hat nach eigenem Bekunden die starke Marktposition im Fünfseenland trotz Wirtschafts- und Finanzkrise sogar weiter ausgebaut. Wie Anna Maria Schlicker, Leiterin des Investment und FinanzCenters in Starnberg, anlässlich des Jahrespresegesprächs betonte, setzt das Geldhaus verstärkt auf kompetente und transparente Beratung.

„Unser Thema Nummer eins heißt Beratung“, legte Anna Maria Schlicker nach. Bereits 2009 habe die Deutsche Bank in Starnberg als eine der ersten Filialen ein Produktinformationsblatt für Anlageprodukte eingeführt. Inzwischen steht dieses für mehr als 140 Anlageprodukte der Deutschen Bank (Wertpapiere, Fonds etc.) zur Verfügung, seit Anfang dieses Jahres auch für Einlagenprodukte, ergänzte Evelyn Koch von der Presseabteilung. Ein „starkes Beratungsjahr“ sei das Jahr 2010 also gewesen, so Schlicker weiter, die Kunden hätten vor allem von der hohe Kompetenz der 15 Mitarbeiter in der Starnberger Filiale profitiert. Umgekehrt habe sie gemerkt, dass die Kundschaft neben einer fundierten Beratung und konkreten, nachvollziehbaren Handlungsempfehlungen, Transparenz ein zentrales Bedürfnis sei. Bei einer bundesweiten Befragung beurteilten rund 90 Prozent von einer Million Kunden das letzte Beratungsgespräch bei der Deutschen Bank „gut“ oder besser. „Gästerkt durch dieses positive Kundenvotum konnten wir erneut ein gutes Geschäftsjahr hier in Starnberg verzeichnen und unsere starke Position weiter ausbauen“, sagte Anna Maria Schlicker. Bis Ende 2010 betreute die Deutsche Bank in Starnberg rund 10.250 Privat- und Geschäftskunden. Das Geschäftsvolumen - und das ist ein Zeichen für die abklingende Wirtschaftskirsie - konnte das geldhaus gegenüber dem Vorjahr um zehn Millionen, beziehungsweise um 2,6 Prozent, auf 389 Millionen Euro steigern. Durch die hohe Staatsverschuldung im Euro-Raum und unruhiger Börden haben auch im Landkreis Starnberg viele Anlager sich eher in Zurückhaltung geübt und einen Großteil des Vermögens in der Liquidität belassen. Soll heißen: Das Geld wurde nicht, beziehungsweise „sicherheitsbezogen“ angelegt. Für all jene Kunden, die von den Chancen an den Märkten frühzeitig überzeugt waren und investiert waren, war das vergangene Jahr „insgesamt ein gutes Jahr“. Das Depotvolumen in Starnberg hat sich somit um acht Prozent erhöht; aktuelle betreut die Deutsche Bank in Starnberg ein Anlagenvolumen von 332 Millionen Euro, was ein Plus von zwei Prozent zum Vorjahr ist. Und auch mit dem Immobilengeschäft ist Anna Maria Schlicker zufrieden. „Sie sind aufgrund ihrer Wertstabilität und der historisch niedrigen Zinsen für Eigenheimer wie auch für Kapitalanlager aus Investment besonders attraktiv.“ Erst ab Jahresmitte könnten die Hypothekenzinsen allmählich wieder steigen. Satte acht Prozent mehr (42 Millionen Euro) Baufinanzierungsvolumen konnte das Geldhaus für 2010 ausweisen, worüber sich die Leiterin denn sehr freute. Auch während der Krise habe die Deutsche Bank ihre Kreditlinien für für den Mittelstand aufrecht erhalten, betonte Anna Maria Schlicker weiter. Bis Ende 2010 habe man bundesweit 17 Milliarden Euro den mittelständischen Kunden zur Verfügung gestellt. „Der Mittelstand ist wieder auf Wachstumskurs“, bilanzierte sie. Die Filiale in Starnberg ist übrigens eine von 500 in Deutschland, die mit einer ehrenamtlichen Referentin die Schulen im Landkreis besucht, um dort mit der Initiative „Finanzielle Allgemeinbildung“ Kinder und Jugendliche grundlegende Kenntnisse zu Finanzthemen zu vermitteln. „Wir haben bei uns eine Kollegin, die kommt immer ganz strahlend zurück, das Interesse, mehr über die Zusammenhänge von Geld- und Wirtschaftskreislauf zu erfahren, ist wirklich groß“, bescheinigte die Leiterin den Schülern. Und das Jahr 2011? „Die Perspektive ist gut, die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind positiv, die Binnennachfrage wächst, die Einkommen steigen und die Konsumlaune nimmt bei einer moderaten Preisentwicklung zu“, fasste Anna Maria Schlicker ihre Optimismus für dieses Jahr zusammen. „Freilich klappt das nur, wenn keine Überraschungen auf uns zukommen.“

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