Dauerparkern ein Ende gesetzt

In der Tiefgarage des Bürgerhauses darf in Zukunft nur noch für vier Stunden geparkt werden. Foto: bk

Bereits im März beanstandete die CSU Gräfelfing die Parksituation in der Tiefgarage des Bürgerhauses – zum wiederholten Mal. Sie forderte eine begrenzte Parkdauer sowie die Überwachung des Parkraums.

Mit dieser Regelung soll vermieden werden, dass die Tiefgarage als Dauerparkplatz für benachbarte Anlieger, ortsfremde Pendler und für Besucher des Oktoberfests zweckentfremdet wird. Die Antragsteller Walter Frank und Katja Pfeil sind der Meinung, dass die Tiefgarage zugunsten der Kunden des Einzelhandels, Patienten der Arztpraxen sowie Besuchern der Bügerhaus-Veranstaltungen verbessert werden müsste. Eine Besichtigung mit Vertretern des Zweckverbandes Kommunale Verkehrssicherheit Oberland ergab, dass eine Überwachung der Tiefgarage durch den Zweckverband grundsätzlich möglich wäre. Im jüngsten Hauptausschuss nahm sich der Rat dem Thema an und einigte sich auf eine Parkregelung mit Parkscheibe für maximal vier Stunden. Diese soll innerhalb der Öffnungszeiten gelten, das heißt auch nach 18 Uhr, da die Tiefgarage bis 24 Uhr geöffnet ist. Vize-Bürgermeister Peter Köstler begrüßt den Vorschlag. „Vier Stunden Parkzeit sind sicherlich nicht schlecht.“ Die Regelung sei praktisch und gut. Zumal es an der Zeit sei, „dem Missbrauch ein Ende zu setzen“. Die Überlegung mittels einer Parkschranke den Dauerparkern ein Ende zu setzen, scheiterte im Rat vor drei Jahren aufgrund der hohen Investitionskosten, die im fünfstelligen Bereich liegen. Ralf Brandtners (AIG) kurzfristig eingereichter Antrag einer Errichtung von Dauerstellplätzen, fand dagegen keine Zustimmung. Da kommen wir bei der Vergabe in Teufelsküche, so Walter Frank. Bürgermeister Christoph Göbel dagegen ist der Auffassung, „jetzt erst die begrenzte Parkzeit einzuführen und dann scheuen wir, wie’s läuft“. Einstimmig befürwortete der Rat die Einführung dieser zeitlichen Be- schränkung.

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