Einsätze rund um die Uhr

Dauerschneefall am Wochenende hält Rettungsdienste im Landkreis Starnberg in Atem

Die Schneemassen der vergangenen Tage verlangten von den Feuerwehren im Landkreis – hier die Feuerwehr Starnberg bei der Fahrt zur A95 am Sonntagmorgen – einiges ab.
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Die Schneemassen der vergangenen Tage verlangten von den Feuerwehren im Landkreis – hier die Feuerwehr Starnberg bei der Fahrt zur A95 am Sonntagmorgen – einiges ab.

Landkreis – Der Wintereinbruch hat seit Freitagabend zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr geführt. Die Rettungskräfte der Feuerwehren sowie alle Winterdienste waren am Wochenende rund um die Uhr im Einsatz. Der Bahnverkehr zwischen Gauting und Starnberg war am Sonntag zeitweise unterbrochen, auch am Autobahndreieck bei Starnberg mussten umgestürzte Bäume entfernt werden.

Vor allem der Schneebruch machte den Feuerwehren in den vergangenen Tagen schwer zu schaffen. Beispielsweise wurde am Sonntagabend die Feuerwehr Starnberg von den Kollegen in Perchting gerufen. Ein gut 25 Meter hoher Baum drohte unter der nassen Last umzufallen. Am Sonntagmorgen musste die Feuerwehr bei anhaltendem Schneefall auf die A95 zwischen dem Autobahndreieck Starnberg und dem Anschluss Schäftlarn einen umgestürzten Baum entfernen, der auf die Fahrbahn gefallen war und den Verkehr behinderte. Bei einer weiteren Kontrollen bis zur Raststätte Höhenrain stellten die Einsatzkräfte noch einen weiteren gefährlich herabhängenden Baum fest. Nichts mehr ging für die Fahrgäste eines querstehenden Linienbusses zwischen Garatshausen und Traubing, der mit massiven Gerät geborgen werden musste. Bereits am Samstagabend war bei Seefeld ein leerer Bus in den Graben gerutscht. Nicht weniger hatte die Polizei zu tun. Die Inspektion Starnberg meldete mehrere Verkehrsunfälle aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse, die jedoch alle glimpflich endeten. So endete die Fahrt eines 24-jährigen Starnbergers mit seinem Peugeot auf der alten Olympiastraße bei Wangen an der Leitplanke. Schaden: rund 1.500 Euro. Mit zirka 5.000 Euro Reparaturkosten muss ein 78-Jährige rechnen, die bei Diemendorf in einer Linkskurve aufgrund extremer Glätte von der Fahrbahn abkam und in der angrenzenden Wiese landete. Ebenfalls mit dem Schrecken kamen ein 19-Jähriger aus Germering und ein 25 Jahre alter Fahrer aus Weilheim davon. Der eine kam ins Schleudern als er einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen wollte, der andere wegen vereister Fläche von der Fahrbahn ab.

kb

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