Wegen der Corona-Pandemie

Digitale Aktion des Vereins "Gedenken im Würmtal" zum Dachauer Todesmarsch

Kraillings Bürgermeister Rudolph Haux (links) und das Ehepaar Schaffert gedachten am Dienstag den Dachauer Todesmarsch und seinen Opfern.

Krailling - Hans-Joachim Stumpf, Vorsitzender des Vereins Gedenken im Würmtal, hat es nicht einfach hingenommen, die jährliche Erinnerung an den Todesmarsch von Dachau wegen der Coronavirus-Pandemie abzusagen. Anstelle der geplanten Gedenkfeier vor Ort, soll an den Todesmarsch, der vor 75 Jahren stattgefunden hat, nun digital erinnert werden.

Am Samstag, 2. Mai, an dem ursprünglich die Gedenkfeier in Dachau geplant war, veröffentlicht der Verein "Gedenken-im-Würmtal" Videobotschaften von Landrat Christoph Göbel (Landkreis München) und den Bürgermeistern Uta Wüst (Gräfelfing), Brigitte Kössinger (Gauting), Heinrich Hofmann (Planegg), Harald Zipfel (Neuried), Rudolph Haux (Krailling). Die Filme können auf der Homepage des Vereins unter www.gedenken-im-wuermtal.de angesehen werden. Bereits am Dienstag legte Bürgermeister Rudolph Haux Blumen am Kraillinger Gedenkmal nieder. "Ich bin dankbar, dass der Verein jedes Jahr den Todesmarsch thematisiert. Denn vergessen bedeutet wieder anzufangen. So etwas darf nie wieder passieren.", sagte Haux anschließend in einer kleinen Ansprache.

Von Kreisbote

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