Diskussion über Sorgenkind

Breitbrunn – Nach der gut besuchten Bürgerversammlung in der Martins-Turnhalle in Herrsching zeigten auch die Breitbrunner bei der Ortsteilversammlung Interesse an kommunalen Themen. Wurden doch rund 120 Zuhörer gezählt. Der Schwerpunkt der Diskussion lag auf dem „löchrigen Zustand“ der Seestraße. Seit Jahren Sorgenkind der Gemeinde Herrsching wurde auf der Ortsteilversammlung der Ausbau gefordert. Zumal der nördliche Teil bereits geteert wurde und in gutem Zustand ist. Im südlichen Teil jedoch quälen sich Autofahrer über eine Straße, die mit Schlaglöchern bis zu 15 Zentimeter Tiefe übersät sei, schimpfte Günter Plecher. Er stellte Antrag, „diesen unhaltbaren Zustand“ bis spätestens 2012 zu beheben. Bei Bürgermeister Christian Schiller lief der Antragssteller offene Türen ein. Er versicherte, sich noch kurz vor der Versammlung vom schlechten Zustand der Straße überzeugt zu haben und versprach, schon bald zu einem Anliegertreffen einzuladen. Die Problematik aber liege in der Verteilung der Kosten. Werde ein umfangreicher Ausbau gefordert, gleiche dies einer Ersterschließung, mahnte Schiller. In diesem Fall würde die komplette Straße, auch der nördliche Teil, ausgebaut. Den Großteil der Kosten müssten dann alle Anlieger tragen. Abhängig sei die Maßnahme außerdem von der bereits im nördlichen Teil der Straße fertigen Entwässerung. Möglicherweise reiche es laut Rathauschef auch aus, nur den südlichen Teil zwischen Seeblickstraße und Steingrabenstraße in Angriff zu nehmen. Das letzte Wort aber habe die Aufsichtsbehörde. Gegen einen Gesamtausbau plädierte Ute Bode. Sie betonte, dass der geteerte nördliche Teil ausreiche und es unverhältnismäßig sei, diese Anlieger ebenfalls zur Kasse zu bitten. Letztendlich regte Schiller als schnellste Lösung an, dass sich die Anlieger der südlichen Seestraße zusammentun und die Straße in Eigenregie befahrbar machen. Er erinnerte an die Maßnahme der Anlieger an der Seeleite und am Neubruch, die selbst aktiv wurden. „Das kommt in jedem Falle günstiger, als wenn die Gemeinde den Auftrag gibt“, sagte Schiller.   Foto: Polster

Nach der gut besuchten Bürgerversammlung in der Martins-Turnhalle in Herrsching zeigten auch die Breitbrunner bei der Ortsteilversammlung Interesse an kommunalen Themen. Wurden doch rund 120 Zuhörer gezählt. Der Schwerpunkt der Diskussion lag auf dem „löchrigen Zustand“ der Seestraße.

Seit Jahren Sorgenkind der Gemeinde Herrsching wurde auf der Ortsteilversammlung der Ausbau gefordert. Zumal der nördliche Teil bereits geteert wurde und in gutem Zustand ist. Im südlichen Teil jedoch quälen sich Autofahrer über eine Straße, die mit Schlaglöchern bis zu 15 Zentimeter Tiefe übersät sei, schimpfte Günter Plecher. Er stellte Antrag, „diesen unhaltbaren Zustand“ bis spätestens 2012 zu beheben. Bei Bürgermeister Christian Schiller lief der Antragssteller offene Türen ein. Er versicherte, sich noch kurz vor der Versammlung vom schlechten Zustand der Straße überzeugt zu haben und versprach, schon bald zu einem Anliegertreffen einzuladen. Die Problematik aber liege in der Verteilung der Kosten. Werde ein umfangreicher Ausbau gefordert, gleiche dies einer Ersterschließung, mahnte Schiller. In diesem Fall würde die komplette Straße, auch der nördliche Teil, ausgebaut. Den Großteil der Kosten müssten dann alle Anlieger tragen. Abhängig sei die Maßnahme außerdem von der bereits im nördlichen Teil der Straße fertigen Entwässerung. Möglicherweise reiche es laut Rathauschef auch aus, nur den südlichen Teil zwischen Seeblickstraße und Steingrabenstraße in Angriff zu nehmen. Das letzte Wort aber habe die Aufsichtsbehörde. Gegen einen Gesamtausbau plädierte Ute Bode. Sie betonte, dass der geteerte nördliche Teil ausreiche und es unverhältnismäßig sei, diese Anlieger ebenfalls zur Kasse zu bitten. Letztendlich regte Schiller als schnellste Lösung an, dass sich die Anlieger der südlichen Seestraße zusammentun und die Straße in Eigenregie befahrbar machen. Er erinnerte an die Maßnahme der Anlieger an der Seeleite und am Neubruch, die selbst aktiv wurden. „Das kommt in jedem Falle günstiger, als wenn die Gemeinde den Auftrag gibt“, sagte Schiller.   

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