Die Badesaison hat begonnen

15 Tipps für die Sicherheit am Wasser

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Ein Rettungsboot der DLRG im Einsatz auf dem Starnberger See

Landkreis - Die Badesaison hat begonnen. Viele Menschen zieht es dann wieder ins Schwimmbad, an den Badesee, an einen Fluss oder ans Meer. Doch Vorsicht: Wasser kann tückisch sein und Gefahren bergen. Die DLRG gibt 15 wertvolle Tipps.

Damit das Baden ein Vergnügen bleibt, rät die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt zu Besonnenheit und Vorsicht. „Im vergangenen Jahr sind in allein Bayern 86 Menschen ertrunken. Das sind zu viele“, warnt Ingo Flechsenhar, der Präsident der DLRG Bayern. 

Achtung Eltern und Betreuer:

Eltern dürfen kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und sollen immer in Griffweite bleiben.

Erst wenn Ihr Kind das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze – früher auch Freischwimmer genannt - hat, kann es sicher schwimmen.

Rechnen Sie damit, dass Freunde gar nicht oder nicht sicher schwimmen können. Denn immer weniger Kinder und auch Erwachsene in Deutschland können schwimmen.

Achtung beim Baden in der Natur:

Nur an bewachten Badestellen schwimmen gehen. Warnhinweise wie „Steilufer“ beachten.

Nur gemeinsam mit anderen oder unter Aufsicht schwimmen.

Die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen; nicht leichtsinnig werden.

Auch nach mehreren warmen Tagen erwärmt sich zunächst nur die Wasseroberfläche. Tiefe Gewässer wie Baggerseen sind immer noch kalt. Das kann zu Unterkühlung und Krämpfen führen und lebensgefährlich werden.

Nie in unbekannte Gewässer springen. Nur an ausgewiesenen Sprungbereichen ins Wasser springen. Kopfsprünge in Ufernähe oder im flachen Wasser können lebensgefährlich sein oder schwerste, dauerhafte Schäden wie Querschnittslähmung nach sich ziehen.

Ein Bad im Fluss oder das Kentern bei einer Bootsfahrt können harmlos aussehen, sind aber gefährlich: Die Kälte des Wassers lässt die Kräfte sehr schnell schwinden. Und an steilen, bewachsenen Ufern kann man sich oft nicht mehr ans Land retten.

Strömungen und Brückenpfeiler sind tödliche Risiken.

Sobald ein Gewitter aufzieht: raus aus dem Wasser!

Risiko Biergarten:

Trinken Sie vor dem Baden keinen Alkohol. Denn er kann bewirken, dass Sie Ihre Kräfte überschätzen.

Achtung am Meer:

Gezeiten, nicht erkennbare Strömungen und Unterströmungen sowie starke ablandige Winde können sogar gute Schwimmer in Lebensgefahr bringen. Respektieren Sie deshalb örtliche Warnungen wie die rote Flagge am Strand.

Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere sind gefährliches Spielzeug und können leicht abgetrieben werden. Vertrauen Sie ihnen nicht Ihr Leben an.

DLRG-Einsatzleiter Sven Slovacek: „Informieren Sie sich gleich am ersten Urlaubstag über Rettungsposten und Notrufmöglichkeit. Lernen Sie, in der Landessprache Hilfe im Notfall zu holen.“

kb

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