"Jahr war arbeitsreich und spannend"

Eher ruhige Starnberger Bürgerversammlung 2018

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Weniger Bürger interessierten sich heuer für die Versammlung 2018.

Starnberg – Keine "Buh" Rufe, negative Plakate oder Transparente, dafür recht friedlich und mit weniger Besuchern im Gegensatz zur Bürgerversammlung im Jahr 2017 lief die diesjährige in der Schlossberghalle am Dienstag ab. Über 30 Anträge und Anfragen gab es von der Seite der Bürger an Bürgermeisterin Eva John und die Stadtverwaltung.

Zuerst zeigte John über eine Stunde lang mit Hilfe einer Power-Point Präsentation, was in diesem Jahr alles geschafft wurde. Es sei "arbeitsreich, erlebnisreich und immer spannend" gewesen. Das Stadtmuseum hatte heuer einen Rekord von 9.000 Besuchern. Dieses Jahr gab es zwei Delegationsbesuche aus Dinard. Auch er Besuch bei der U-Boot-Mannschaft wird vorgestellt. "Die Hauptattraktion für die Stadträte war das Krabben pulln", so John. Auch die Starnberger Feuerwehr wurde erwähnt. "Es gab dieses Jahr schon über 400 Einsätze, dabei waren auch einige Großbrände." John gab das Anliegen der Feuerwehr weiter: Sie suchen dringend Nachwuchs. "Ab 12 Jahren kann frau/man sich betreut engagieren." Zum Thema Seeanbindung: Momentan findet ein Mediationsverfahren statt, bei dem sich die Stadt und die Deutsche Bahn über die Finanzen und die Umsetzungen versuchen zu einigen. Dieses wird noch etwas andauern. Aber, so John: "Das Verfahren ist in der letzten Kurve".

Einige Details hatte sie nicht erwähnt, wie den Spatenstich des Starnberger Tunnels, Prozesse gegen die Stadt und auch gegen sie selbst. Keine der ca. 230 anwesenden Bürger fragte aber auch danach.

Mehr Zuzüge in Starnberg

Die Erste Bürgermeisterin wagte auch einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2019: Da steht unter anderem der Ausbau der Petersbrunner Str. an. „Es wird von vorne bis hinten einen neuen Querschnitt geben“, so John.Die Himbselstraße bei den Genossenschaftswohnungen wird 2019 ebenfalls umgebaut. „Am Schlosshölzl” sollen immer noch 15 Wohnungen gebaut werden, dafür wird es erneut eine Ausschreibung geben. Zwei neue Bushaltestellen kommen dazu: Gegenüber der Kirche und an der Ferdinand-Maria-Str.

Danach lud John die Bürgermeisterin zur Einweihung der Westumfahrung am 1. Dezember ein. Um 13 Uhr hält sie die Ansprache. Die offizielle Verkehrsfreigabe wird dann am Montagmittag durch das Staatliche Bauamt Weilheim erfolgen. Starnberg ist gewachsen! Bis zum 30. Juni diesen Jahres zogen 2.185 Personen nach Starnberg und 1.936 aus der Stadt raus. Geburten gab es 168 und 266 Sterbefälle. In der Stadt leben 116 Nationen und momentan 305 Flüchtlinge, im Landkreis leben 2.200 Flüchtlinge. Heuer gab es 262 Gewerbeanmeldungen und einige Geschäftswechsel und -änderungen. „Der SMS-Markt wird gerade ausgebaut, das Strandhouse hat wieder geöffnet. Im Süden von Starnberg gab es auch eine Entwicklungen, wie das Kaufhaus Action, worüber sich viele Starnberg erfreuten.“ Auf dem Gelände neben dran kommt bald ein Bio-Lebensmittelgeschäft, eine Drogerie und ein Gastronom. „Eventuell auch ein Trachtenladen, aber das ist nicht sicher“, so die Bürgermeisterin.

Von aja

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