Landrat Karl Roth würdigt Verdienste

Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für den Friedinger Georg Zerhoch

Landrat Karl Roth (li.) ehrte Georg Zerhoch im Rahmen der Kreistagssitzung mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.
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Landrat Karl Roth (li.) ehrte Georg Zerhoch im Rahmen der Kreistagssitzung mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Frieding - Landrat Karl Roth zeichnete den Friedinger Georg Zerhoch mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer aus. Die Verleihung fand im Rahmen der letzten Kreistagssitzung statt. Eigentlich sollte die Auszeichnung beim Ehrenamtsempfang der Gemeinde Andechs verliehen werden, aufgrund der Regelungen rund um die Corona-Pandemie war das aber nicht möglich.

Roth würdigte in seiner Laudatio das „jahrelange, unermüdliche und unaufgeregte Engagement Zerhochs. "Du bist da, wo Not am Mann ist und kümmerst Dich einfach. Damit was weitergeht, wie Du immer sagst. Solche Menschen wie Dich, braucht unsere Gesellschaft.“

Zerhoch ist seit 1973 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Frieding. Von 1978 bis 1983 war er zweiter Kommandant, ab 1983 erster Kommandant, von 1996 bis 2002 1. Vorstand. Unter seine Regie fielen der Um- und Ausbau des Feuerwehrhauses, die Anschaffung des ersten Feuerwehrautos (ein LF8) und die Feierlichkeiten zur 125 Jahrfeier. Der Zerhoch-Hof in Frieding stellt einen zentralen Punkt im Friedinger Ortsleben dar. Er wird für die Vorbereitungsarbeiten zum Maibaum, die Lagerung des Baumes und auch die Maibaumwachen genutzt.

Seine vielen verschiedenen Rollen

Viele Feste und Feierlichkeiten finden dort statt, genauso aber auch der jährliche Blumen- und Pflanzenmarkt des Obst- und Gartenbauvereins und auch für Feuerwehrübungen kommt er immer mal wieder zum Einsatz. Bei der Landzusammenlegung Friedings hat Zerhoch eine maßgebliche Rolle eingenommen. Er hätte „unzählige Besprechungen und Ortstermine mit der Direktion ländliche Entwicklung und den zahlreichen Grundstückseigentümern geführt. Ihm sei es zu verdanken, wenn irgendwann einmal eine Friedinger Umfahrung verwirklicht werden kann, weil man es geschafft habe, durch geschickte Grundzusammenlegungen einen Straßenkorridor freizuhalten.“ In seiner Laudatio betonte Roth: „Du hast immer ein offenes Ohr für die Anderen. Du scheust Dich nicht, in schwierigen Situation Deine Meinung zu äußern und zu vertreten und Du wägst die unterschiedlichen Belange geschickt miteinander ab.“

 In der Pfarrverwaltung hat Zerhoch den Bau des Leichenhauses, des Kindergartens „Sternschnuppe“ und auch des Vereinshauses maßgeblich baulich begleitet. Zerhoch kümmert sich um das Mähen des Friedinger Bolzplatzes, das Schneeräumen der gemeindlichen Straßen in Frieding. Er kümmert sich darum, dass am Volkstrauertag die Salutkanone geschossen wird und spendiert die Munition. Zerhoch war lange Jahre Vorstand der Jagdgenossenschaft Frieding und hat sich für den vorbildlichen land- und fortwirtschaftlichen Wegebau im Friedinger Wald eingesetzt. Ab 2003 war Zerhoch im Vorstand der Dorferneuerung Frieding sowie im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Frieding III. Er wurde vom Vorstand zum örtlichen Beauftragten bestimmt und war in dieser Funktion das Bindeglied zwischen dem Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern und den Teilnehmern vor Ort. Unter seine Regie fallen beispielsweise der Kirchenaufgang, das Kriegerdenkmal, die Mariensäule sowie Spielplatz, Gehsteige und Maibaum. Zerhoch war 24 Jahre Gemeinderat in Andechs.

kb

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