Feierlichkeit heuer in kleiner Runde

Ehrung für Starnberger "STAdtradler" - Seniorentreff zieht allen davon 

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Große Ehre für die Starnberger "STAdtradler". Dank ihres Einsatzes knackte die Kreisstadt heuer Rekorde über Rekorde.

Starnberg - Die Klimaschutzaktion "STAdtradeln" ist mit Rekordergebnissen zu Ende gegangen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben sich in den letzten drei Wochen wieder aufs Rad geschwungen und etliche Kilometer absolviert, um ein deutliches Signal in Sachen Umwelt-und Klimaschutz zu setzen. Egal ob bis zum nächsten Supermarkt oder sogar nach Berlin. Die Starnberger zeigten Einsatz, der sich schlussendlich in einem fabelhaften Endergebnis bemerkbar machte. Am Freitagnachmittag wurden die engagiertesten Radlteams für ihren Einsatz von Bürgermeister Patrick Janik und Andrea Schmölzer, die für das "STAdtradeln" im Landkreis Starnberg verantwortlich ist, geehrt. 

"Durch das STAdtradeln habe ich wieder meine Liebe zum Rad entdeckt", gestand Bürgermeister Patrick Janik bei der Ehrung der besten Starnberger Radlteams, die coronabedingt heuer vor dem Rathaus stattfand. Die Aktion "sei ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz" ergänzte Janik und wies darauf hin, dass die Stadt bereits einiges tue, um das Radfahren vor Ort komfortabler und sicherer zu machen. Derzeit wird eifrig daran gefeilt die Von-der-Tann-Straße in eine Fahrradstraße umzuwandeln. "Wir sind auf einen ganz guten Weg", so Bürgermeister Janik. 


Schmölzer: "Froh, dass wir es nicht verschoben haben"

Von Seiten der Stadt Starnberg ging ein besonderer Dank auch an Andrea Schmölzer, die auch heuer wieder für die Koordination und Organisation des "STAdtradelns" im Landkreis verantwortlich war.  "Ich bin froh, dass wir es nicht verschoben haben", meinte Schmölzer. Aufgrund des Coronavirus-Pandemie hatten sich die Verantwortlichen mit dem Gedanken beschäftigt die Klimaschutzaktion erst im Herbst zu starten. Schmölzer setzte sich für einen regulären Ablauf des "STAdtradelns" im Juni und Juli ein und konnte am Ende ihre Kolleginnen und Kollegen überzeugen. Ihre Beharrlichkeit hat sich gelohnt, denn noch nie war das die Radlaktion so erfolgreich, wie in diesem Jahr. "Starnberg ist die zweitstärkste Kleinstadt in Bayern", verkündete Schmölzer, stolz, was von den Anwesenden sichtlich emotional beklatscht wurde. 

"In dubio pro Velo"

Die positiven Resultate sind, wie Schmölzer betonte, auch der Verdienst der jeweiligen Teamkapitäne der einzelnen Mannschaften, die für Starnberg angetreten sind. Angesichts des immer größer werdenden Interesses am "STAdtradeln" hofft Schmölzer, dass der Leitsatz "In dubio pro Auto" künftig in das Motto "In dubio pro Velo" umgewandelt werden kann. Bürgermeister Janik versicherte, dass das Radeln für die Kreisstadt die Zukunft ist. Man arbeite daran, dass man für Starnberg ein zusammenhängendes und vernünftiges Radwegekonzept verwirklicht, betonte Janik. 


Seniorentreff sichert sich den Sieg

Den ersten Platz unter den Radlteams sicherte sich der Seniorentreff Starnberg. Dessen Leiter, Helmut Kilian, freute sich sichtlich über den Erfolg. Durch den ersten Platz beim "STAdtradeln" wird das positive Image der Starnberger Senioren gestärkt und es ist auch ein klares Zeichen, dass die Senioren in der Kreisstadt etwas für die Gesellschaft beitragen, sagte Kilian. Für den Sieg traten auch die Leutstettner Senioren kräftig in die Pedale, wie Josefine Altmann erklärte. 

Der Seniorentreff freut sich, wie alle anderen Teilnehmer auch, schon auf die nächste "STAdtradeln-Ausgabe im Jahr 2021. Vielleicht dann wieder mit einem neuen Rekordergebnis für die Kreisstadt. 

Von Florian Ladurner

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