Hygieneregeln beachten

Nach der Geburt: Eine Stunde Besuch für Vater am Klinikum Starnberg sowie Außenstellle Wolfratshausen erlaubt

+
„Unter Beachtung entsprechender Sicherheitshinweise und Hyginerichtlinien wie Mund-Nasen-Schutzmaske können die Mütter jetzt wieder besucht werden – allerdings nur für eine Stunde am Tag“, betont Professor Dr. Christoph Anthuber, Leiter der Geburtshilfe am Perinatalzentrum

Starnberg – Die am Mittwoch von der Bayerischen Staatsregierung verkündeten Lockerungsmaßnahmen betreffen auch die Krankenhäuser und dürften vor allem bei jungen Müttern für Erleichterung sorgen, denn der frischgebackene Vater darf ab 9. Mai seine Partnerin samt Nachwuchs nun auch wieder am Wochenbett besuchen! Zuvor galten Corona-bedingt zum Schutz anderer Mütter und des Krankenhauspersonals strenge Auflagen, die die Väter weitestgehend von Mutter und Kind getrennt hielten – nur während der Geburt war eine Anwesenheit gestattet.

„Unter Beachtung entsprechender Sicherheitshinweise und Hyginerichtlinien wie Mund-Nasen-Schutzmaske können die Mütter jetzt wieder besucht werden – allerdings nur für eine Stunde am Tag“, betont Professor Dr. Christoph Anthuber, Leiter der Geburtshilfe am Perinatalzentrum des Klinikums Starnberg. Allerdings gelte dies nicht für Geschwisterkinder. „Auch für andere Besucher wie Großeltern darf die geburtshilfliche Station nicht geöffnet werden“, so Anthuber. „Wir gehen davon aus, dass aufgrund dieser Richtlinien keine Patientin und kein Mitarbeiter während des Aufenthaltes im Krankenhaus an der Corono-Infektion erkrankt ist“, so der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und verweist zudem auf die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. So warnt die DGGG eindringlich davor, aus Angst vor einer Infektion die Geburten wieder mehr zu Hause betreuen zu lassen. Geburtshilfliche Notfälle können dort in der Regel nicht ausreichend sicher und schnell genug behandelt werden, betont die DGGG. Und Anthuber ergänzt: „Die Gefahren der Hausgeburtshilfe sind für Mutter und Kind bei weitem höher einzuschätzen, als das Risiko, in der Klinik an der Covid19-Infektion zu erkranken!“ 

Weitere Informationen finden sich auch unter https://www.dggg.de/presse-news/pressemitteilungen/mitteilung/covid-19-keine-angst-vor-krankenhausbehandlungen-oder-klinikgeburten-1203/

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die Maskenpflicht im Landkreis kommt: Tücher und Schals sind auch erlaubt
Die Maskenpflicht im Landkreis kommt: Tücher und Schals sind auch erlaubt
Gastronomie im Kreis Starnberg: Gewerkschaft appelliert Corona-Krise als Chance zu nutzen
Gastronomie im Kreis Starnberg: Gewerkschaft appelliert Corona-Krise als Chance zu nutzen
Am Söckinger Mausoleum nagt der Zahn der Zeit - Stadtrat will Schäden untersuchen lassen
Am Söckinger Mausoleum nagt der Zahn der Zeit - Stadtrat will Schäden untersuchen lassen
Informationsprojekt zum Thema  "Kinderrechte" tourt durch den Landkreis Starnberg 
Informationsprojekt zum Thema  "Kinderrechte" tourt durch den Landkreis Starnberg 

Kommentare