Einsatz moderner Technik

Über ein Klassenzimmer mit hochmoderner Multimedia-Ausstattung können sich ab sofort Schüler des Gymnasiums Starnberg freuen. Möglich wurde die technische „Aufrüstung“ dank einer Spende des Seefelder Unternehmens 3M ESPE.

Einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro hatte Josua Käshammer von 3M ESPE, der den erkrankten 3M ESPE-Vorstandssprecher Thomas Bökenkamp vertrat, zur Präsentation des neu ausgestatteten Klassenzimmers mitgebracht. Wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind und wie das System den modernen Fremdsprachenunterricht bereichert, demonstrierte anschließend Englisch-Lehrerin Kristina Kloosterhuis mit den Schülern ihres Grundkurses. Seit nunmehr zwei Jahren ist das Gymnasium Starnberg im Rahmen der Initiative „Unternehmen Schule“ Partner der 3M ESPE AG in Seefeld. Die Förderung beschränkt sich dabei nicht nur auf die finanzielle Unterstützung der pädagogischen und fachlichen Arbeit der Schule, sondern zielt vor allem auf gemeinsame Projekte ab. Dazu gehören Betriebsbesichtigungen, besondere Unterrichtsveranstaltungen (Experten im Unterricht) Beiträge zur Studien- und Berufsinformation oder die Unterstützung von Facharbeiten oder Projekten im Rahmen der Wettbewerbe „Jugend forscht“. Im Gegenzug unterstützen Schul-Arbeitsgruppen Projekte des Seefelder Unternehmens. Dank der finanziellen Unterstützung von 3M ESPE konnte der Systembetreuer am Gymnasium, Wolfgang Zeitter, seinem Lehrerkollegium nun einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Der Einsatz moderner Computertechnik im Klassenzimmer erforderte nämlich bis dato den mühsamen Transport von Beamer und Laptop vom Lehrerzimmer in die Klassenräume. Außerdem mussten die einzelnen Geräte vor der Präsentation erst noch verkabelt werden – von der Suche nach einer geeigneten Präsentationsfläche ganz zu schweigen. Das hat nun ein Ende: Durch das neue System ist der Einsatz modernster Medientechnik in optimaler Form auch für kurze Sequenzen schnell möglich. Mit zum Rack-System gehört ein leistungsfähiger PC mit Internetzugang ebenso wie eine Webcam zur Kommunikation mit Partnerschulen sowie eine leistungsfähige Audioanlage. Die Bilder werden über einen fest installierten Beamer auf eine elektrisch ausfahrbare Leinwand projeziert. Die Initiatoren versprechen sich nun nicht nur einen effizienteren Computer-Einsatz, sondern darüber hinaus eine deutliche Steigerung der Lehr- und Lernkultur. Neben einer Erweiterung der didaktischen Möglichkeiten werden Lern-, Medien- und Methodenkompetenz sowie die Leistungsbereitschaft der Schüler gefördert, um sie optimal auf Studium und Berufswelt vor zu bereiten. Um schnell auf neue lernmethodische Erfordernisse reagieren zu können wurde bereits eine Erweiterungsmöglichkeit vorgesehen, bei der beispielsweise kleinere Lerngruppen mit Laptops individuell im Schulnetz arbeiten können.

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