Entscheiden muss nun der Rat

Pöcking – Nach einem langwierigen Wettbewerb gibt es nun zwar drei favorisierte Entwürfe zur „Erweiterung Sportpark und Haus der Bürger und Vereine“ – aber auf einen Sieger konnte sich die Fachpreisjury nicht einigen. Das muss nun der Gemeinderat erledigen.

Schon lange plant die Gemeinde Pöcking ein Haus der Bürger und Vereine. Doch die ursprünglich bei einer Ausschreibung im Jahr 2000 entstandenen Entwürfe mit einem großen Gebäude inklusive Bürgersaal und Turnhalle waren letztendlich auch aufgrund der hohen Kosten doch eine Nummer zu groß für die Gemeinde. Nun sollen auf dem Gelände des Sportparks und der angrenzenden Kellerwiese drei Gebäude entstehen: Ein Vereinshaus mit Biergarten – ein Trainingszentrum sowie in einem zweiten Bauabschnitt eine Zweifachturnhalle. Wer von den am Wettbewerb teilgenommenen Architekturbüros das Rennen macht, ist allerdings immer noch unklar. Denn auch die Überarbeitung der Entwürfe hat keinen Favoriten zu Tage gebracht. Bereits im Februar diesen Jahres hatte das Preisgericht vier Architekturbüros gebeten, ihre Konzepte noch einmal zu verbessern. Nach der Sitzung der Jury kristallisierte sich zwar heraus, dass nur die drei überarbeiteten Vorschläge von „fpa frank und probst architekten“ aus München – Goetz Hootz Castorph aus München sowie von Kamm Architekten aus Stuttgart den Anforderungen entsprechen – doch eine Rangfolge vermochte das Preisgericht nicht fest zu legen. Grund: Alle drei haben einfach unterschiedliche Schwerpunkte. Die Zeit drängt. Der Pöckinger Sportverein hofft eigentlich, dass der Bau Ende nächsten Jahres fertig ist. Denn die alte Sportgaststätte inmitten des Wohngebietes ist nicht mehr lange zu halten. Das neue „Haus der Bürger und Vereine“ mit integrierter Gastronomie soll ganz unterschiedlichen Veranstaltungen Platz bieten – für das Vereinsleben und den Sport ebenso wie für Faschingsbälle oder Ausstellungen.

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