Trautner: „Nehmen Empfehlungen gerne auf“

Ergebnisbericht zum Beteiligungsprozess der Bayerischen Autismusstrategie vorgelegt

Trautner
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Sozialministerin Carolina Trautner, Professor Dr. Markus Witzmann, Leiter des Projekts und Eva Kunerl, Projektkoordinatorin, bei der Übergabe des Ergebnisberichts.

Region - Im Rahmen der Entwicklung der Bayerischen Autismusstrategie hat ein dreijähriger Beteiligungsprozess unter Leitung der Hochschule München stattgefunden, in dem sich alle mit Autismus Befassten in Bayern – Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung selbst, Angehörige, Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter der Wohlfahrtsverbände und der Kostenträger, der Behindertenbeauftragte sowie die betroffenen Ministerien – intensiv eingebracht haben. 

Der Beteiligungsprozess endete nun mit der Vorlage des Ergebnisberichts an das Sozialministerium, das für die Erarbeitung der Strategie innerhalb der Bayerischen Staatsregierung die Federführung übernommen hat. Professor Dr. Markus Witzmann, Leiter des Projekts, sowie Projektkoordinatorin Eva Kunerl übergaben unlängst den Ergebnisbericht an die bayerische Sozialministerin Carolina Trautner.

Der Ergebnisbericht stellt die im Rahmen des Beteiligungsprozesses erarbeiteten Empfehlungen vor. Diese befassen sich unter anderem mit den Themen Sensibilisierung/Öffentlichkeitsarbeit, Forschung, Aus-, Fort- und Weiterbildung, Diagnostik und Therapie, Psychiatrische Versorgung, Frühförderung, Schule, Erwerbstätigkeit sowie Wohnen und Freizeit.

Sozialministerin Trautner zeigt sich von dem Ergebnis und den konkreten Empfehlungen des Ergebnisberichts sehr beeindruckt: „Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Ich danke allen engagierten Beteiligten, die diesen Prozess mit ihren jeweiligen wertvollen Kompetenzen begleitet und unterstützt haben. Wir nehmen die Empfehlungen und Anregungen gerne auf und werden sie bei der Entwicklung der Autismusstrategie berücksichtigen. Ganz besonders möchte ich mich auch bei Herrn Prof. Dr. Witzmann und seinem Team für die sachkundige Begleitung und Gestaltung dieses Prozesses bedanken! Es ist Ihnen gelungen, den Zeitplan trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie einzuhalten.“ 

Auf der Grundlage der Projektergebnisse wird die Bayerische Staatsregierung eine Autismusstrategie für Bayern entwickeln, um die Lebensbedingungen für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung in Bayern weiter zu verbessern. Im Sommer 2022 wird diese Strategie dem Landtag vorgelegt.

Kreisbote

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