Erster Meilenstein der langfristigen Standortentwicklung

Webasto eröffnet neue Zentrale in Stockdorf

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Webasto eröffnete gestern feierlich die neue Zentrale in Stockdorf.

Stockdorf/München – Webasto, einer der 100 größten Automobilzulieferer, feierte am 14. Mai 2018 die Eröffnung seines neuen Verwaltungs- und Entwicklungszentrums in Stockdorf bei München. Im Rahmen der Eröffnungsfeier mit Geschäftspartnern, Eigentümern, Aufsichtsrat und Mitarbeitern sprachen der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, und Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Das neue Gebäude verfügt über 14.000 Quadratmeter Fläche und 5.000 Quadratmeter Glasfassade sowie ein sogenanntes Flugdach als Reminiszenz an den Webasto Kerngeschäftsbereich für Schiebe- und Panoramadächer. Es bietet 550 Mitarbeitern attraktive und moderne Arbeitsplätze. Dafür investierte das Unternehmen rund 40 Millionen Euro.

„Das Gebäude ist ein Symbol für unsere Unternehmenskultur und das Webasto der Zukunft“, sagte Dr. Holger Engelmann, Vorsitzender des Vorstands, Webasto SE, bei der Eröffnung. „Es steht für Innovation und Perfektion, fördert die für uns so wichtige vernetzte Zusammenarbeit, und es unterstützt unseren kontinuierlichen Wandel“, führte Engelmann weiter aus. 

Für innovative Produkte und Lösungen in Sachen Elektromobilität

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer betonte in seiner Rede: „Ich bin mir sicher, Webasto wird in Zukunft noch stärker für innovative Produkte und Lösungen auf dem Gebiet der Elektromobilität stehen.“ Zur Förderung alternativer Antriebstechnologien wolle Bayern die Grundlagenforschung in der Batterietechnologie stärken, die Rahmenbedingungen für wettbewerbsfähige Batteriezellfertigung verbessern und die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe vorantreiben. 

VDA Präsident Bernhard Mattes unterstrich in seinem Grußwort: „Webasto steht für das, was die deutsche Automobilindustrie weltweit auszeichnet: Innovationskraft, ein starkes Unternehmertum und Flexibilität. Tugenden, die das Unternehmen für seine Kunden im In- und Ausland nicht nur zum Lieferanten, sondern zum Partner macht.“ Darüber hinaus verfüge Webasto über das feine Gespür, das für die Automobilindustrie in den kommenden Jahren besonders wichtig sein werde, um fundamentale Veränderungen von vorübergehenden Modeerscheinungen zu unterscheiden, führte Mattes aus. 

Mit solidem Fundament aktiv mit den Trends der Zukunft beschäftigen

Langfristiges Bekenntnis zum Standort begleitet strategische Unternehmensentwicklung Das jetzt eröffnete neue Gebäude ist der erste Meilenstein der langfristigen Standortentwicklung auf dem Traditionsgelände in Stockdorf. „Als Unternehmen in Familienbesitz können wir uns mit einem soliden Fundament aktiv mit den Trends der Zukunft beschäftigen, innovative Projekte vorantreiben und damit an der langfristigen Entwicklung und dem weiteren Wandel von Webasto arbeiten“, blickte Engelmann nach vorne. Der Wandel als Teil der Unternehmenskultur spiegelt sich auch im Bürokonzept des Gebäudes wider. Das einschließlich des Vorstandsbereichs umgesetzte Multi-Space-Raumkonzept fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Innovationskraft der Mitarbeiter. Innovativ ist auch das ebenfalls in das neue Gebäude gezogene Testing. Der Bereich verfügt auf 2.000 Quadratmetern über eine hochmoderne Ausstattung mit Schwingungsprüfanlagen, Klimakammern, Berieselungsanlage, Sonnenlichtsimulations- und Korrosionskammer und einem Akustikzentrum. Damit entspricht es, auf die Zukunft ausgerichtet, den Anforderungen der Kunden von Webasto. 

Zahlen und Fakten zum Gebäude:

Drei Büroetagen mit 550 ergonomischen Arbeitsplätzen,  zentralen Kommunikationsbereichen,  über 30 Besprechungsräumen,  mehr als 50 Think Tanks. 

Hohe Energieeffizienz: Eigenes Blockheizkraftwerk mit Kompressionskältemaschine, integriertes Heiz- und Kühlsystem mit Betonkernaktivierung 

Zusätzlich: Kühlung über einen 23 Meter tiefen Grundwasserbrunnen, bestmögliche Isolierung (z. B. dreifach verglaste Fensterscheiben), stromsparende Lichttechnik 

Fazit: 20 Prozent weniger Energieverbrauch als vergleichbare Neubauten.

Von Kreisbote

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