600 Euro Strafe

Mit 135 km/h statt erlaubten 60 km/h in Starnberg eingefahren

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600 Euro Strafe erhielt eine Erdingerin, die 135 km/h statt erlaubten 60 km/h gefahren war.

Starnberg - Dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr ist, ist unbestritten. Aus diesem Grund werden neben den Geschwindigkeitsmessungen mit den bekannten „Blitzern“ auch immer wieder Messungen mit dem Laser-Handmessgerät durchgeführt. Für den Fahrer ist dabei besonders gemein, dass er die Messstelle in der Regel erst sieht, wenn seine Geschwindigkeit schon längst gemessen wurde. Wer dann erst auf die Bremse drückt, ist immer zu spät dran: die Lasermessgeräte können die Geschwindigkeit von Fahrzeugen in einer Entfernung von bis zu 1 km messen.

Am Sonntagmorgen haben sich Beamte der Polizeiinspektion Starnberg für eine solche Lasermessung am Ortseingang Starnberg, von der Autobahn kommend aufgestellt. Hier ist die zulässige Geschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt. Bei der Messung von 6.15 Uhr bis 8.45 Uhr mussten insgesamt 24 Fahrzeugführer/innen beanstandet werden. Diese Zahl klingt für eine Messdauer von 2,5 Stunden zunächst nicht sehr hoch. Berücksichtigt man aber, dass nur diejenigen mit einer gefahrenen Geschwindigkeit von 76 km/h oder mehr, also über 15 km/h zu schnell beanstandet wurden, zeigt sich die Notwendigkeit solcher Messungen.

Der überwiegende Teil derjenigen, die hier zu schnell waren, fuhr mit mehr als 80 km/h in die Messstelle und muss deshalb mit einem Bußgeld von mindestens 70 Euro rechnen. Spitzenreiterin kurz nach 8 Uhr war eine 29.jährige Fiat-Fahrerin aus dem Landkreis Erding. Sie fuhr im Bereich der Zufahrt von Percha kommend, also sehr deutlich nach der ersten „60er-Begrenzung“ noch mit einer Geschwindigkeit von 135 km/h. Sie wird ein Bußgeld von 600 Euro zahlen müssen, außerdem kommen 3 Monate Fahrverbot auf sie zu. Den zweiten Platz nimmt ein 33.jähriger Heidelberger ein, der mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h ebenfalls eine Zeit lang seinen Führerschein in die Obhut der Polizei geben muss. Mit weiteren Messungen wird zu rechnen sein.

Von Kreisbote

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