4,3 Mio Euro teures Projekt

Anbau der James-Krüss-Grundaschule eingeweiht

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Danke sagten die Kinder, die nun mehr Platz in ihrer Schule haben.

Gilching – Auch wenn die zweijährigen Bauarbeiten so manch‘ Störung des Unterrichts bedeutete, das Ergebnis entschädigt allemal. Begeistert zeigten sich rund 50 Festgäste und viele Kinder bei der Einweihung des neuen Anbaus an der James-Krüss-Grundschule in Gilching.

Es war eine durchwegs fröhliche Stimmung. Stellvertretender Landrat Tim Weidner erinnerte sich an seine eigene Schulzeit, die lange nicht so komfortabel gewesen sei wie heute, Bürgermeister Manfred Walter präsentierte eine Glückskastanie und Schulleiterin Karin Zauchner räumte ein, sich während der zweijährigen Bauzeit als Lieferantin von Leberkässemmeln für die Bauarbeiter bewährt zu haben. Die oft störenden Bauarbeiten wiederum fassten die Buben und Mädchen der vierten Klassen in einem rhythmischen Anbau-Song zusammen. „Es ist alles wunderschön geworden“, schwärmte die Mama von Isabel Fischer. Die Schülerin der 4 d durfte den Festakt mit einem Klaviersolo eröffnen. Die Festrede aber hielt Zauchner. Sie erinnerte an die Eröffnung der Grundschule Süd, wie sie ursprünglich hieß, im Jahr 2005. „Sehr schnell aber ist absehbar gewesen, dass unser neues Haus zu klein wird. Von 260 Schülern sind wir innerhalb der letzten zwölf Jahre auf 340 Schüler angewachsen“, sagte Zauchner. Ihrer Hartnäckigkeit war es zu verdanken, dass der Gemeinderat sehr schnell die Notwendigkeit erkannte und dem 4,3 Millionen teuren Projekt zustimmte. „Jetzt haben die Schüler sehr viel Platz, nicht nur Platz zum Lernen, sondern auch einen Platz, wo es sich leben lässt“, betonte der Ratshauschef.

Acht neue Klassenzimmer und zwei Pausenhöfe

Als gelungen bezeichnete Walter den Anbau mit acht neuen Klassenzimmern, der nicht nur durch viel Holzelemente eine gemütliche Atmosphäre ausstrahlt, er integriert sich zudem durch einen optisch gut gestalteten Übergang optimal in den Altbau ein. Künftig stehen den Schülern nicht nur viele Nebenräume, sondern auch zwei Pausenhöfe zur Verfügung. Auf dem ursprünglichen Platz kann weiterhin getobt und gespielt werden, der neue „Ruhe-Hof“ wiederum lädt zum Rückzug ein. Nur einen Steinwurf entfernt liegen außerdem die neue Montessori-Schule, das Kinderhaus, der Abenteuerspielplatz und die Kletterhalle. „Hier ist ein Bildungs-Campus entstanden, der viele Möglichkeiten offen hält. Werte, die wir heute vermitteln entscheiden über eine Gesellschaft von morgen“, betonte Walter. Für den kirchlichen Segen waren die Pfarrer Dorothea Bezzel (evangelisch) und Franz von Lüninck (katholisch) zuständig.

Vom Polly Polster

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