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Falsche Polizeibeamte erbeuten in Starnberg Vermögenswerte in sechsstelliger Höhe

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Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Starnberg - Am gestrigen Dienstag wurde eine ältere Dame in Starnberg von Betrügern um hohe Vermögenswerte gebracht. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde die 76-Jährige Frau im Tagesverlauf mehrfach von bisweilen unbekannten Betrügern angerufen.

Die Betrüger nutzten scheinbar eine „gespoofte“ Rufnummer und täuschten so eine Starnberger Vorwahl vor. Am Telefon gaben sich die Kriminellen als Beamte der Kriminalpolizei aus und erlangten so das Vertrauen der Rentnerin.

Die vermeintlichen Kriminalpolizisten erklärten der Frau, dass in der Nachbarschaft eine Einbrecherbande gefasst worden wäre. Ihre Adresse wäre auf einer Liste gefunden worden, weshalb ihre Vermögenswerte nun von den angeblichen Polizisten überprüft werden müssten.

Im Verlauf der Telefonate entnahm die 76-Jährige Starnbergerin Goldmünzen und Schmuck in niedrigem sechsstelligen Wert aus Ihrem Bankschließfach und deponierte die Wertgegenstände in zwei Plastiktüten (eine davon evtl. mit Werbeaufschrift von „Norma“, die andere vermutlich grau) vor ihrem Wohnhaus. Dort wurden die Wertsachen von einer bislang unbekannten Abholerin aufgenommen.

Die Abholung fand in den Mittags- oder frühen Nachmittagsstunden im Bereich der Possenhofener Straße in Starnberg statt. Von der Abholerin selbst gibt es lediglich eine vage Beschreibung: Es soll sich um eine relativ kleine Frau zwischen 20 und 30 Jahren gehandelt haben. Es wird gebeten, Beobachtungen, die in Verbindung mit dem oben geschilderten Fall stehen könnten, der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141/612-0 zu melden.

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