Fast ausverkauft

Auf Wolke 7 mit den Uli Singers in der Schloßberghalle

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„Higher and Higher“ betitelten die Uli Singers ihr Gospelkonzert am 4. Mai 2019. Zurecht: Mitreißende Gospels, Songs und Percussion zum Mitmachen, aber auch sanfte Töne nahmen das Publikum in der vollen Starnberger Schlossberghalle mit „nach Oben“.

Starnberg - „Higher and Higher“ betitelten die Uli Singers ihr Gospelkonzert am 4. Mai 2019. Zurecht: Mitreißende Gospels, Songs und Percussion zum Mitmachen, aber auch sanfte Töne nahmen das Publikum in der vollen Starnberger Schlossberghalle mit „nach Oben“.

Ethnische Trommelrhythmen ertönen als Intro im Halbdunkeln, kurz darauf stimmen drei junge Sängerinnen ein mystisches „Adiemus“ an. Dazu verpassen vier Tänzerinnen des Ballettzentrums Starnberg Karl Jenkins‘ Klassiker eine „James-Bond“-Optik, wie es eine begeisterte Zuschauerin ausdrückt. Benni Steidels geniale Lichteffekte machen’s möglich.

Evelyn Kratky-Palek moderiert charmant und verspricht nicht zuviel. Die Uli Singers zeigen, wie facettenreich Hochgefühle klingen können: Mit Gospels in bester Feierlaune, wie „Time to Celebrate“ oder „Happy Day“, durch Songs voll Zuversicht, etwa bei „Nothing is impossible“ oder mit einer Einladung zum Abheben, wie „Let me Fly“, das Sopranistin Birgit Hossinger sanft einleitet. Mal gibt sich der Chor kämpferisch wie bei „Victory“– herrlich dazu Ronald Fischers zorniges Bariton-Solo –, aber auch selbstkritisch, wenn „Man in the mirror“ erklingt.

Beste Laune herrschte auf dem Konzert der Uli Singers. 

Soul-Akzente und die "Weather Girls"

Beste Laune zaubert Biggi Danninger in die fast ausverkaufte Schlossberghalle, wenn sie das Publikum humorvoll zum Mitsingen und zur Body percussion motiviert. Gegen Ende rocken die Uli Singers mit „Higher and Higher“ den Saal. Toni Vetter meistert auch dabei die tontechnischen Herausforderung. Szenenapplaus erhält nicht nur Luis Bandomers spritziges Schlagzeug-Solo. Sondern auch die anderen Bandmitglieder Bernd Detzel, Florian Knoll und Pianist André Hartmann, als sie wie Dressmen zur Zugabe „It’s Raining Men“ ihre T-Shirts lüften. Davor lassen die Uli Singers es A Capella gewittern.

Das Höchste an diesem Abend: Alt-Solistin Magdalena Fiedler. Als Teenager debütierte sie vor 11 Jahren bei den Uli Singers; Heute setzt sie fulminante Soul-Akzente, vor allem beim Liebeslied „The Rose“.

Variantenreiche Songs, neue Stimmen und erfahrene Solisten, die Tanzeinlage, die Profis bei Band und Technik und vielen mehr, damit hat Biggi Danninger bewiesen, dass es sich lohnt, nach den Sternen zu greifen. Die Mission der 50 Uli Singers „ feel the Gospel“ rüberzubringen, ist somit wieder einmal geglückt.

Von Kreisbote

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