Fehler ausmerzen

Gilching - Die Gestaltung des Marktplatzes in Gilching sorgt immer wieder für Unbehagen. Insbesondere aber stört die Skulptur, die auf die Partnerschaft mit Cecina hinweisen soll. Sie wurde umrahmt von Eisenstehlen dort aufgestellt, wo früher Platz für Bühne und Biertische war. Nikolaus Reis (BfG) stellte nun im Namen der Gewerbetreibenden und Veranstalter Antrag auf Versetzung der Kugel an den Eingang zum Ortszentrum.

„Es besteht die letzte Möglichkeit, den Standortfehler auszumerzen“, sagt BfG-Gemeinderat Nikolaus Reis. Derzeit nämlich werde die Kiesfläche an der Ecke Römer-/Karolingerstraße neu gestaltet. Unter anderem sollen dort Bänke installiert und Bäume gepflanzt werden. „Und genau da ist auch der richtige Platz, die Kugel und die Stelen aufzustellen“, sagt Reis. Die Kosten hielten sich in Grenzen, da der Kiesplatz sowieso hergerichtet werden soll. Reis erinnert an die „skulpturfreie Zeit“. „Der Platz war als Treffpunkt optimal geeignet, weil er im Zentrum lag. Außerdem konnte eine große Bühne und rundherum Tische und Bänke aufgestellt werden. Heute werden die Veranstaltungen an den Rand gedrängt, weil das Areal durch die Skulptur und viele Eisenstelen blockiert ist. Für eine ausreichend große Bühne gebe es auch wo anders keinen geeigneten Platz mehr“, bedauert Reis. Zwar wurde schon versucht, Bühne, Großschirme und Biergarten im Brunnenbereich zu etablieren. „Diese Lösung ist alles andere als optimal“, sagt der Gemeinderat. Zumal dann während der Feste der Brunnen abgestellt werden muss, was schade sei, da die aus dem Boden schießenden Wasserfontänen bei schönem Wetter von Groß und Klein gut frequentiert sind. Zum anderen aber müssen nach einem Fest diverse Schäden ausgebessert werden, weil die Brunnenfläche bei Planung nicht für solche Zwecke vorgesehen war. „Es ist Ziel sowohl der Gebewerbtreibenden im Ortszentrum als auch der Gemeinde, das Ortszentrum zu beleben“, betont Reis. „Deshalb muss alles getan werden, um den Markt und die Fußgängerzone attraktiver zu gestalten.“ Stehe die Skulptur künftig am Eingang zum Markt, sei dies ein Blickfang für Fußgänger und Autofahrer. „Momentan wird sie nur von denjenigen Menschen gesehen, die sich zufällig in die Fußgängerzone verirren.“

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