Herausfordernde Phase

Ferien in Pandemiezeiten: Kreisjugendring Starnberg zieht Bilanz

Busübergabe Kreisjugendring Starnberg
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Claus Piesch (Vorstand des Kreisjugendringes Starnberg), Wulf Wurzbach und Wolfgang Reichart Jr. (TSV Perchting-Hadorf) bei der Schlüsselübergabe.

Starnberg - Die Arbeit des Starnberger Kreisjugendringes wurde durch die anhaltende Pandemielage erschwert. Claus Pietsch gibt einen kleinen Einblick über diese nicht ganz einfache Zeit:

„Die Ferienfreizeiten in diesem Jahr wurden zwei- bis dreimal geplant, aber nur einmal durchgeführt. Als die Anmeldungen für das diesjährige Ferienprogramm des Kreisjugendrings am 4. Februar begannen, war Andrang wie in jedem Jahr. So manche Ferienwoche war innerhalb von Minuten ausgebucht, andere nach wenigen Tagen. Und ab März war auf einmal anders. Bei der Aufstellung des Jahresprogramms im Herbst 2019 und Beschluss in der Vollversammlung am 18. November im Breitbrunner Trachtenheim war man noch guter Dinge. Nachdem durch den Landkreis das Jugendbergheim in Unterammergau (Dr.-Max-Irlinger-Haus) seit Mai gesperrt ist, mussten schon die Pfingstfreizeiten umgeplant werden. Trotz großer organisatorischer Bemühungen mussten diese aber letztlich abgesagt werden. Ähnlich ging es für den Sommer weiter und hier gab es zwei Runden der Umplanung, denn praktisch im Wochenrhythmus gab es neue und veränderte Hygiene- und Sicherheitsauflagen. Von neu geplanten elf Freizeiten konnten dank unermüdlicher Arbeit unserer Geschäftsstelle, die seit April durch eine neue pädagogische Mitarbeiterin verstärkt ist, zehn Freizeiten durchgeführt werden. Viele Kinder und Jugendliche hatten dadurch wochenweise erfreuliche Erlebnisse. Der stellvertretende Landrat Matthias Vilsmayer hat sich bei einem Besuch im Starnberger Trachtenheim über die Durchführung eines Alternativprogramms informiert. Auch für die Herbstferien gab es schließlich Anpassungsbedarf, da Unterammergau noch immer gesperrt ist und auch die Jugendbildungsstätte Königsdorf nicht weiter zur Verfügung stand. Wieder mit großem Aufwand konnten die zwei Freizeitenwochen durchgeführt werden. Freude gab es noch vor den Herbstferien beim TSV Perchting-Hadorf, als endlich der erwartete gebrauchte Bus des Kreisjugendrings übergeben werden konnte. Für die Jugendarbeit im Landkreis wird der KJR-Bus alle vier Jahre ersetzt und nach Listenpreis für die Jugendarbeit im Landkreis weiterverkauft. Die Schlüsselübergabe fand vor der Geschäftsstelle natürlich mit dem nötigen Abstand statt“.

Kreisbote

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