Feuerwehrhaus Krailling

"Ein perfektes Gebäude"

Alle mussten auf diesen Tag lange warten: Kommandant Richard Siebler, Bürgermeisterin Christine Borst und Landrat Karl Roth mauern die Kapsel mit Zeitzeugnissen und der Tageszeitung in das Fundament des neuen Feuerwehrhauses ein.
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Krailling – Noch müssen 4.000 Kubikmeter Erde bewegt, 100 Tonnen Stahl und 1.000 Kubikmeter Beton verarbeitet werden bis das neue Feuerwehrhaus auf dem Areal beim Bauhof der Gemeinde Krailling im Frühjahr 2014 bezugsfertig ist.

Architektin Claudia Haberl, die mit Ihrem Kollegen Walter Schätzle für die Planung verantwortlich war, freut sich, „dass es jetzt in die dritte Dimension geht“. Über ein Jahrzehnt dauerten die Planungen für das neue Feuerwehrhaus, betonte Bürgermeisterin Christine Borst beim Festakt zur Grundsteinlegung. Das alte Gerätehaus an der Margaretenstraße war längst zu klein geworden. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort schien der Platz beim Wertstoffhof an der Fleckhamer Straße geeignet. Aber ein Nebeneinander von Wertstoffhof und Feuerwehrhaus rückte immer mehr in weite Ferne. Nach anfänglicher Kostenschätzung von 4,8 sollte das Vorhaben schließlich 6,3 Millionen Euro kosten. „Es war unendlich, was da gelaufen ist“, sagt Borst. Im Oktober 2010 wurden dann die Planungen an dieser Stelle eingestellt.“ Das alte Feuerhaus wurde im Herbst 2010 saniert und dient heute als zentraler Standort für die Ersteinsatzfahrzeuge. Im September 2011 segnete die Gemeinde den Entwurf für das neue Feuerwehrhaus an der Pentenrieder Straße beim Bauhof ab. Das Grundstück hierfür wurde vom Orden abgekauft. Es entsteht ein dreigeschoßiger Neubau, ein weißer Kubus mit drei Fahrzeuggassen. In den Obergeschoßen werden Verwaltung und Jugendräume, Schulungsraum und Sanitäranlagen untergebracht. Der Neubau soll 3,3 Millionen Euro kosten. Landrat Karl Roth wünscht „Glückauf“ und zeigt rückblickend auf, wie flexibel die Gemeinde und Feuerwehr letztlich in den Planungen war. Kommandant Richard Siebler blickte in seiner Ansprache auf den langen und beschwerlichen Weg der Planungen zurück und betonte, „niemand kann leugnen, dass die Feuerwehr nicht geduldig war“. Das neue Haus bietet vor allem viel Platz für Übungszwecke und die 30-köpfige Jugendgruppe. „Ein perfektes Gebäude für die Feuerwehr, das sich nicht verstecken muss“ so der Kommandant. Wenn alles gut läuft, ist der Bezug fürs Frühjahr 2014 geplant. bk

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