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Finanzspritze für bayerische Filmemacher - Freistaat beteiligt sich am Corona-Ausgleichsfonds 

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Bayern beteiligt sich mit 5 Millionen Euro an Corona-Ausfallfonds für Kinofilmproduktionen (Symbolbild).

Region - Bayern beteiligt sich mit fünf Millionen Euro am neuen Corona-Ausfallfonds für Kinofilmproduktionen. Eine entsprechende Vereinbarung mit der deutschen Filmförderungsanstalt FFA wurde jetzt unterzeichnet.

Mit dem Ausfallfonds soll die Produktion von Kinofilmen und High-End-Serien gegen pandemie-bedingte Unterbrechungen und Abbrüche abgesichert werden.

„Wir stehen zu unserer bayerischen Filmwirtschaft. Corona sorgt hier für unkalkulierbare Risiken, etwa wenn ein wichtiger Schauspieler am Set erkrankt. Mit dem Ausfallfonds werden Arbeitsplätze in der Branche gesichert. Eine lebendige Filmwirtschaft ist aber auch zentraler Bestandteil unserer bayerischen Kulturlandschaft. Trotz Corona soll es auch weiterhin so tolle Filme made in Bavaria geben", sagte die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach im Rahmen der Unterzeichnung. 

Mit den gebilligten 5 Millionen Euro ergänzt Bayern als erstes Bundesland den so genannten Ausfallfonds 1 der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Dieser sichert Produktionen ab, die eine Bundesförderung im Rahmen der Filmförderung der BKM oder der Filmförderanstalt des Bundes (FFA) erhalten und in Deutschland produziert werden. 

Wenn der Anteil der Bundesförderung an der Gesamtförderung jedoch unter 50 Prozent liegt, sollen die Länder ergänzend unterstützen. Die bayerischen Mittel decken damit Ausfälle von in Bayern geförderten Produktionen ab, und zwar nach ihrem jeweiligen Förderanteil. Über eine mögliche Absicherung von TV-Produktionen (Ausfallfonds 2) wird derzeit gesondert verhandelt.

Von Kreisbote

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