Flexibles Konzept überzeugt

Den Siegerentwurf für das „Haus der Bürger und Vereine“präsentierten (v.l.) Tilman Probst, Tom Frank, Peter Wich und Bürgermeister Rainer Schnitzler. Foto: Jaksch

Das lang ersehnte „Haus der Bürger und Vereine“ in Pöcking nimmt konkrete Formen an: Kürzlich präsentierte Bürgermeister Rainer Schnitzler den Siegerentwurf des Münchner Architektenbüros „fpa Frank Probst“. Wenn alles glatt läuft, könnte 2013 mit dem Bau begonnen werden.

Entstehen soll das quadratische Gebäude (mit quadratischem Innenhof) auf der Kellerwiese zwischen Sportpark und Weilheimer Straße. Besonders überzeugte die Jury das flexible Konzept, mit dem man den geplanten Saal mit bis zu 300 Sitzplätzen für kleinere Veranstaltungen auch teilen kann. Neben dem Saal ist im Erdgeschoß die Gastronomie mit überdachter Terrasse untergebracht sowie Bar und Stüberl. Nach der Eröffnung wird die bisherige Sportgaststätte aufgegeben. Im Untergeschoß des neuen Gebäudes sind die Schützenstände und die Kegelbahn geplant sowie Lagerräume, die von der Theatergruppe für ihre Requisiten genutzt werden können. Sie erhalten in dem neuen Saal auch eine Bühne. Möglichst zeitgleich mit dem Bau des „Hauses der Bürger und Vereine“ will der Sportclub Pöcking-Possenhofen (SCPP) sein neues Trainingszentrum mit kleineren Übungsräumen bauen. Die Fläche nördlich des Saals wird zudem frei gehalten, um später dort einmal eine weitere Turnhalle errichten zu können. Die Zufahrt der neuen Anlage wird an die Weilheimer Straße verlegt. Um die Bewohner des Lindenbergs vor Lärmbelästigungen zu schützen, ist ein Schutzwall am Parkplatz angedacht. Dieser wird im Zuge der Bauarbeiten völlig neu konzipiert werden. Insgesamt sollen die 155 Stellplätze als quadratische und vertiefte Fläche angelegt werden, die locker mit Bäumen bepflanzt ist und dreiseitig von einer Lärmschutzböschung umschlossen ist. Bereits im vergangenen Jahr lagen der Gemeinde vier Entwürfe für das „Haus der Bürger und Vereine“ vor. Damals konnte man sich jedoch nicht auf einen Sieger einigen - worauf die Planungen noch einmal überarbeitet wurden und nun doch ein Sieger ermittelt werden konnte.

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