Auffahrunfall in Starnberg

Flipflops eignen sich nur bedingt zum Fahren

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Flipflops führten zu einem Auffahrunfall in Starnberg.

Starnberg - Vielleicht zieht sie sich in Zukunft doch andere Schuhe an: Eine 59-jährige Dießenerin fuhr am Dienstagmorgen gegen 8.15 Uhr mit ihrem VW "up" die Prinz-Karl-Straße entlang, vor ihr eine Hyundai-Fahrerin (50), ebenfalls aus der Marktgemeinde am Ammersee. Als die Vorausfahrende nach links abbiegen wollte und deshalb bremste, tat es ihr die VW-Fahrerin gleich. Haken bei der Sache: sie trug Flipflops und rutschte wegen zu geringer Haftung der Schuhe vom Bremspedal ab.

Was unweigerlich dazu führte, dass der VW "up" weiter rollte und auf den Hyundai traf. Der VW konnte nicht aus eigener Kraft weiterfahren und musste abgeschleppt werden, die Fahrerinnen blieben unverletzt. Während sich das Verwarnungsgeld in Höhe von 35 Euro von anderen Auffahrunfällen nicht unterscheidet, könnte es sein, dass die Versicherung des VW der Fahrerin eine erhöhte Schuld zuweist und sie einen Teil des Schadens nicht von der Kasko ersetzt bekommt. Den insgesamt entstandenen Schaden schätzen die eingesetzten Beamten auf 5.000 Euro. Für die 3.000 Euro, den der Schaden am VW ausmacht, könnte man sich eine Menge geeigneter Schuhe kaufen.

kb

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