Förderbescheid

Minister Söder mit Spendierhosen

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Landkreis – Bayerns Finanzminister Markus Söder macht für das Regionalmanagment des Landkreises Starnberg 170.034 Euro locker. Bei seinem Besuch im Landratsamt lobte Söder die Hilfen für die Region, die von kreiseigenen Wirtschaftsföderungsgesellschaft gfw geleistet werden.

Die Uhrzeit für Söders Besuch im Landratsamt ließ einen Aprilscherz vermuten, Bayerns Finanz- und Heimatminister schritt sogar eine viertel Stunde vor dem offiziellen Beginn um 8.30 Uhr in den großen Sitzungssaal, um sogleich festzustellen: „Das hier ist ja größer als in der Staatskanzlei“. Wahrscheinlich fange von der Mannschaft von Landrat Karl Roth niemand vor 12 Uhr mit dem Arbeiten an. „Und dann auch erst nach einem Champagnerfrühstück“, stichelte der Minister weiter. Und der Landrat aus Andechs, nicht auf den Mund gefallen, erwiderte knapp, „in Starnberg geben wir uns mit so einem Plempelm erst gar nicht ab“. Schließlich kamen die Versammelten zur Sache, denn dass der oberste Kassenwart des Freistaats am frühen Morgen den Weg nach Starnberg gefunden hat, hängt mit Bayerns Förderung des Regionalmanagements zusammen. Der Landkreis habe auf diesem Gebiet einiges vorzuweisen, lobte Söder vor allem die vierköpfige Crew der gfw. „Wir wollen die Region dabei unterstützen, ihre Stärken auzubauen“, sagte Söder, die Förderung des Regionalmanagements im Landkreis Starnberg „hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort anzugehen und die wichtigen Zukunftsthemen wie Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftesicherung und regionale Identität, gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln“. In der Tat hat sich die gfw in den vergangenen Jahren bei der Fachkräftegewinnung für heimische Betriebe hervorgetan, sie hat den „Tag der Ausbildung“ für junge Schulabgänger ins Leben gerufen und eine GIS-basierte Datenbank zur Lehrstellenvermittlung installiert. Geförderung wurde ebenfalls die Kultur- und Kreativwirtschaft, und gfw-Geschäftsführer Christoph Winkelkötter gilt als Vorkämpfer für die flächendeckende Breitbandversorgung. Der Scheck aus München komme laut Roth gerade zur rechten Zeit, „mit der Fusion des Tourismusverbands mit der gfw stehen große Aufgaben an“. Der Veranstaltung ferngeblieben waren die Kreis-Grünen, die Differenzen bei der Art der Wirtschaftsförderung der Staatsregierung seien zu groß, hieß es in einer Pressemitteilung. po

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