FortSchritt Niederpöcking präsentiert neues Projekt

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Landkreis – In guter Gesellschaft mit der Peter Maffay Stiftung und rund 130 weiteren Stiftungen präsentierte die FortSchritt Stiftung beim Stiftungsfrühling ihr neues Projekt. Mit dem neuen Mobilen Fachdienst reagiert FortSchritt auf die Hilferufe von Erziehern, Pädagogen und Eltern, denen bei der viel zitierten Inklusion oft die notwendige Unterstützung fehlt.

Um diese Lücke zu füllen, übernimmt der Mobile Fachdienst die Förderung von Kindern mit körperlichen oder psychischen Auffälligkeiten, mit Sprachproblemen, Integrationsschwierigkeiten oder Entwicklungsverzögerungen in Krippen, Kindergärten und Kinderhorten sowie in der Familie. Damit entlastet der Mobile Fachdienst sowohl die Erzieher als auch die Eltern, denn es entfallen lange Fahrten zur Therapie und Wartezeiten. Neben der Förderung berät und bildet das Team des Fachdienstes pädagogische Fachkräfte, Eltern und Betroffene weiter oder gibt Tipps zur Beschaffung von Hilfs- und Fördermitteln. Der Mobile Fachdienst besteht aus Psychologen, Konduktoren, die die ganzheitlich Fördermethode nach András Petö anbieten sowie Heilpädagogen. Oberstes Ziel des multiprofessionellen Experten-Teams ist, dass die Teilhabe aller Kinder und Erwachsenen an unsere Gesellschaft tatsächlich gelingt und gelebt wird. Die FortSchritt Stiftung unterstützt dieses Inklusions-Projekt und warb beim derzeitigen 3. Stiftungsfrühling mit einem eigenen Marktstand für die Arbeit des Mobilen Fachdienstes und der FortSchritt Konduktiv ambulant betreuten Wohngruppe. Der FortSchritt Vortrag von Christoph Garner, Chefarzt KWA Klinik Stift Rottal, informierte über die Erfolge der Konduktiven Förderung bei Kindern mit frühkindlichen Hirnschäden sowie Erwachsenen mit anderen neurologischen Disfunktionen. Zum Auftakt der Veranstaltungswoche, die am vergangenen Donnerstag endete, fand eine zwei tägige Messe mit Veranstaltungen in der BMW Welt statt. Dort informierten sich Bürger und Zustifter über die Arbeit von rund 130 in München tätigen und ansässigen Stiftungen. „Wir haben sehr interessante Gespräche geführt und Kooperationen vereinbart“, freut sich FortSchritt Stiftungsgründer Peter von Quadt. Die Freie Bühne München, die Theaterworkshops für Menschen mit Behinderung anbietet, könne sich beispielsweise sehr gut vorstellen ihr Angebot gemeinsam mit FortSchritt zu ergänzen. Besonders gefreut hat sich das Stiftungsteam über den Besuch von Landrat Karl Roth am FortSchritt Marktstand. „Ohne Sie wüsste ich nicht, wo wir jetzt stünden“, lobte eine Besucherin, deren Enkelin mit dem Rett-Syndrom zur Welt kam, den FortSchritt Einsatz. Solche Worte beflügeln FortSchritt mit viel Zuversicht weiter zu machen. sb

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