#FridayforFuture

#allefürsklima: Demo am Starnberger Kirchplatz

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Punkt 10 Uhr trafen sich die ersten Demo-Teilnehmer am Kirchplatz.

Starnberg - Alleine in Bayern sind 100 Demos der "fridays for future" am heutigen Freitag geplant - darunter auch eine in Starnberg. Um die 300 Besucher, darunter sehr viele Schüler, fanden sich am Kirchplatz zusammen, um ein Zeichen zu setzen für mehr Klimaschutz. Allerdings durften die Schüler des Starnberger Gymnasiums nicht teilnehmen, was eine Mutter "sehr frustriert." Immerhin gehe es ja um die Zukunft dieser Jugendlichen. Landratskandidatin Martina Neubauer, Bürgermeisterin Eva John und der KJR Vorsitzende Claus Piesch sprachen Mut machende Worte an die Teilnehmer. 

Die Politiker im Berlin ringen momentan um das Klimaschutzpaket. Starnberger setzten heute auch wieder ein Zeichen! "Der Umweltschutz geht uns alle was an! Um 5 vor 12 treffen wir uns am Samstag zur 24-Stunden Mahnwache hier am Kirchplatz. Wieso 5 vor 12? Nun, es ist schon 5 vor 12 und es muss endlich was getan werden", sagte die Organisatorin  Nadine de March.  Neubauer bedanke sich bei ihr und ist der Meinung, dass der Klimaschutz in der Politik an erster Stelle stehen sollte. "Wir erinnern uns an heiße Sommer, massive Schäden in unseren Wäldern und ausgetrocknete Flüsse - die Politik muss nun endlich handeln", fordert sie. "Schluss mit den Reden: Wir wollen den umgehenden Braunkohleausstieg und einen konsequenten Ausbau von erneuerbaren Energien!" Auch vor Ort kann einiges getan werden: "Mehr Windkraft in Starnberg und einen CO2 freien Landkreis - das ist machbar." 

Die meisten Jugendlichen sind mit Plakaten zum Kirchplatz gekommen.

Piesch rief die Jugendlichen auf, sich an den Kreisjugendring zu wenden, wenn sie denn Fragen hätten in Sachen Klimaschutz. "Seid stolz auf Euch! Mit diesen Demos macht ihr den Politikern nur mehr Druck, damit sie endlich etwas tun. Bleibt dabei, damit dieser Druck auch bestehen bleibt." John fasste sich kurz, da sie das schon gesagte nicht wiederholen wollte. "Wir müssen uns selbst den Spiegel vorhalten und schauen, wie wir denn leben. Wie gehe ich mit der Umwelt um? Es ist sicher schwer, alles auf einmal umzusetzen. Aber wir müssen einen Anfang machen und dann dabei bleiben. Es wird sich sicherlich etwas positives daraus entwickeln", so John. 

Um 17 Uhr startet übrigens heute noch eine Ramada-Aktion. 

Von Alma Jazbec

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