Wahl des Vorstands

Frischer Wind: Teresa Falk (24) wird neue Vizevorsitzende der Starnberger SPD

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Einstimmig zum SPD-Vorstand gewählt: Wolf-Michael Hannemann (von links), Herbert Sladek, Dr. Frank Hauser, Harald Scheer, Natascha Niederleitner und Teresa Falk.

Starnberg - Dr. Frank Hauser ist zufrieden mit dem Wahlergebnis der SPD: "Wir haben in Starnberg gut Flagge gezeigt", freute sich der alte und neue Vorsitzende an der Mitgliederversammlung vergangene Woche in der Schießstätte über den Wahlkampf. Zufrieden war Hauser auch mit der Kandidatin für die Bundestagswahl 2021, Carmen Wegge, die sich der Runde kurz und knackig vorstellte. Einstimmig wählten die zwölf Stimmberechtigten ihren neuen Vorstand – und entschieden sich mit Teresa Falk zu einer Vize-Vorsitzenden, die "frischen Wind mitbringt", freute sich Hauser über seine 24-jährige Stellvertreterin.

In seinem Rückblick berichtete der Vorsitzende über ein ereignisreiches Jahr. Ihr überparteilicher Kandidat Patrick Janik wurde Bürgermeister und immerhin hätten sie die beiden Sitze im Stadtrat gehalten. Und Tim Weidner und Christiane Falk zeigten, was man "mit zwei Stadträten anstoßen kann. Da können sich die anderen auch eine Scheibe von abschneiden." Falk berichtete aus dem Stadtrat und lobte als Erstes die gute, produktive Stimmung der Ratsrunde. "Wir können wieder kontrovers diskutieren, ohne dass es als Angriff gewertet wird." Enttäuscht war sie über den abgeschmetterten Life-Stream-Antrag - und ihr Bericht über das Einheimischenmodell "Am Wiesengrund" führte zu Diskussionen.

Yves Meyer-Bülow etwa überlegte laut, ob bei der Auswertung nicht noch ein sozialer Aspekt einfließen sollten, damit etwa eine Kinderpflegerin mit nur einem Kind in der Punkteliste entsprechend höher gewertet würde. Christiane Falk schlug vor, dass sie in einer der nächsten Sitzungen einen Kriterienkatalog für die Bewerber Am Wiesengrund mitbringe, über den sie sich gemeinsam Gedanken machen könnten. Gute Nachrichten hatte auch die wiedergewählte Kassiererin Natascha Niederleitner mitgebracht: Die Vereinskasse ist auch nach dem Wahlkampf noch mit aktuell rund 4000 Euro gut gefüllt.

Die Genossen wählten Wolf-Michael Hannemann zu ihrem neuen Schriftführer sowie Harald Schleer, Franz Schwarz, Herbert Sladek und Tim Weidner als Beisitzer. Begeisterung herrschte unter den Mitgliedern über die 31-jährige Kandidatin für den Bundestag, nachdem die Juristin ihre Wahlkampfthemen wie den Kampf gegen Rechts, für Gerechtigkeit, bezahlbares Wohnen, Klimaschutz sowie Kultur stringent und unterhaltsam vorgetragen hatte.

Von Michèle Kirner

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