Hannelore Rauscher geht, Antonia Fundulus kommt

Führungswechsel in der Malteser Kinder- und Jugendhospizarbeit

: Prominenter Besuch beim Abschied: die Schauspielerin Ulrike Kriener (3.v.l.) mit Hannelore Rauscher (2.v.l.), sowie deren Nachfolgerin Antonia Fundulus (l.) und der Stefanie Fröhlich.
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: Prominenter Besuch beim Abschied: die Schauspielerin Ulrike Kriener (3.v.l.) mit Hannelore Rauscher (2.v.l.), sowie deren Nachfolgerin Antonia Fundulus (l.) und der Stefanie Fröhlich.

Gräfelfing - „Es waren intensive Jahre, es waren schöne Jahre und es war eine Zeit, die ich nie vergessen werde“. Sichtlich gerührt nahm Hannelore Rauscher nach zehn Jahren Abschied als Koordinatorin des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes.

Das sie beruhigt in Rente gehen kann, weiß die 63-jährige aber auch: „Mit Antonia Fundulus haben wir eine erstklassige Kollegin gefunden, die künftig neben Stefanie Froehlich als Koordinatorin in unserer Hospizarbeit wirken wird“, so Rauscher. Zum Abschied von Hannelore Rauscher und zur Einführung von Antonia Fundulus kamen illustre Gäste in die Diensträume der Malteser Kinder- und Jugendhospizarbeit in Gräfelfing. Schirmherrin Ulrike Kriener dankte Rauscher für ihr Engagement und die langjährige gute Zusammenarbeit. Die Malteser Diözesanoberin Stephanie Waldstein würdigte Rauscher ebenfalls für ihren Einsatz, richtete den Blick aber auch auf die Zukunft. „Antonia Fundulus ist examinierte Kinderintensivkrankenschwester und angehende Palliativ Care Fachkraft. Sie wird den Weg im Sinne unseres Leitsatzes ‚Hilfe den Bedürftigen‘ weiter voranschreiten, wie es Hannelore Rauscher vor ihr getan hat. Antonia Fundulus freut sich über die neue Aufgabe. „Ich habe hier ein großartiges Team vorgefunden. Die Einarbeitung war großartig. Ich danke Hannelore Rauscher sehr, dass sie mir alles gezeigt hat und mich so gut für die anstehenden Aufgaben vorbereitet hat.“

Mit der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit unterstützen die Malteser bundesweit Familien mit Kindern und Jugendlichen, die an einer schweren lebensbegrenzenden Krankheit leiden. Die Malteser kümmern sich um die Kinder/Jugendlichen und deren Familien vom Moment der Diagnosestellung bis über den Tod des Kindes hinaus. Qualifizierte ehrenamtlichen Helfer sorgen mit großem Einsatz dafür, dass diese Kinder und Jugendlichen am alltäglichen Leben im Rahmen ihrer Möglichkeiten teilhaben können. Zudem wollen die Malteser die ganze Familie, insbesondere die Geschwister, durch gezielte Angebote stärken. Die Malteser betreuen zudem Familien, in denen ein Elternteil im Sterben liegt oder bereits verstorben ist. Darüber hinaus entwickeln die Malteser in ihren Diensten Angebote, Kindern und Jugendlichen in ihrer Art zu trauern Ausdrucksformen zu finden. Mit Blick auf das gesamte Familiensystem suchen wir gemeinsam mit den Betroffenen einen Weg zur Entlastung und Stärkung.

Mehr Infos zur Kinder- und Jugendhospizarbeit der Malteser gibt es auch im Internet unter www.malteser-bistum-muenchen.de.

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