Filmfestival

Zuschuss für den "Imagegewinn"

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Starnberg – Einstimmig hat der Starnberger Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, auch weiterhin das Fünf Seen Film Festival (fsff) mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von maximal 20.000 Euro in bar sowie Sachkosten in Höhe von 3.000 Euro zu bezuschussen.

„Das Filmfestival ist ein wichtiger Faktor in der Stadt - ein echter Imagegewinn“, lobte Martina Neubauer (Grüne). Innerhalb von acht Jahren hat sich das fsff neben Hof als zweitgrößtes Filmfest in Bayern etabliert und findet heuer vom 29. Juli bis 9. August statt. Das Festivalteam um Breitwand-Kino Betreiber Matthias Helwig freut sich dabei besonders, in diesem Sommer den neuen Film des erfolgreichen Independent-Regisseurs Walter Steffen (Bavaria Vista Club, München in Indien) als Uraufführung zu präsentieren. Der Filmemacher aus Seeshaupt beschäftigt sich in „Happy Welcome“ mit einem hochaktuellen Thema: der Begegnung zwischen Menschen, die Diktatur, Krieg und Armut entflohen sind und Menschen, die sie in Deutschland willkommen heißen. Hauptspielort des fsff ist Starnberg mit den Spielstätten Schlossberghalle, Strandbad und natürlich dem Breitwand Kino. Weitere Veranstaltungsorte sind Seefeld, Herrsching, Weßling, Wörthsee, Hochstadt und Dießen im Nachbarlandkreis Landsberg. Zu einem Drittel finanziert sich das Festival über die Eintrittsgelder, der Rest stammt vom Landkreis Starnberg, dem Bezirk Oberbayern, dem Freistaat Bayern, von Landkreisgemeinden sowie diverser Sponsoren. Dabei fungiert die Kreisstadt seit 2013 als Hauptsponsor - zunächst mit 18.500 Euro, seit 2014 mit 20.000 Euro. Darüber hinaus erhält das fsff von der Stadt noch Sachkosten in Höhe von rund 3.000 Euro in Form von Miete der Schlossberghalle und Transporte durch den städtischen Betriebshof, die über den Kulturetat der Stadt abgerechnet werden. „Es ist ein herausragendes Ereignis und der Beitrag der Stadt ist mehr als angemessen“, sagte Markus Moser (WPS) und konnte sich einen kleinen Seitenhieb Richtung Landratsamt nicht verkneifen: „Ich fände es schön, wenn der Landkreis sich in gleicher Höhe an den Zuschüssen beteiligen würde, da ja auch der Landkreis von dem Bekanntheitsgrad des Festivals profitiert.“ Einstimmig folgte das Gremium dem Beschlussvorschlag und genehmigte auch für dieses Jahr eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro. Stefan Berger

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