Start verschoben

Fußball-Pilotprojekt im Kreis Zugspitz mit kleineren Ligen beginnt erst in der Saison 22/23

Fußball
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Alle Vereine im Kreis Zugspitz müssen sich mit dem neuen Spielmodell noch etwas gedulden.
  • vonFlorian Ladurner
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Landkreis - Kreisspielleiter Heinz Eckl hatte es vor ein paar Wochen bereits vorsichtig angedeutet. Jetzt steht es fest, dass das neue Spielsystem für den Fußball im Kreis Zugspitze erst später wie geplant eingeführt wird. 

„Wir haben im Kreisspielausschuss Zugspitze festgelegt, dass wir das neue und mit einer 2/3 Mehrheit abgestimmte Spielsystem um ein Jahr verschieben und erst zur Saison 22/23 starten“, erklärte Eckl. Für die Verschiebung gibt es mehrere Gründe. „Wir haben für dieses System in der Kreisliga zu wenig Mannschaften, weil keiner aus dem Kreis aus der Bezirksliga absteigt, aber im Gegenzug Otterfing und Denklingen aufsteigen, haben wir nur noch 27 Teams“, erläutert Eck. Zusätzliche Mannschaften, beispielsweise die Zweiten der Kreisklassen, „was das Modell von der Anzahl der Plätze vertragen würde, dürfen wir aus rechtlichen Gründen in diesem Jahr durch den Abbruch nicht machen“, ergänzte Eckl. Ein weiteres Fragezeichen gibt es beim Start in die neue Saison. „Wir wissen Stand heute nicht, wann wir starten dürfen und ab wann flächendeckend trainiert werden darf und zwar so wie gewohnt mit Kontakt“, sieht Eckl nach wie vor Corona-bedingte Probleme, die sich auf die Vorbereitungszeit auswirken. Dazu kommt, dass die Meldungen für die C-Klasse sehr dünn ist. „Wobei das auch für alle anderen Systeme, die man spielen kann, schlecht ist“, räumt Eckl ein. Zudem möchte der Kreisspielleiter die Vereine, die der Reform zum Teil auch skeptisch gegenüber stehen, durch eine gute Vorbereitung und Durchführung vom neuen Spielsystem überzeugen.

„Das können wir mit den vorher genannten Faktoren nicht und wir wollen es ganz einfach vermeiden, dass ein Pilotprojekt über zwei Jahre durch irgendwelche Umstände - für die vielleicht ja gar keiner was kann - schon von Anfang an kaputt ist oder zumindest schwer angeschlagen ist“, macht Eckl deutlich. Er benötigt für alles einen gewissen Vorlauf, was er bei den vielen offenen Fragen aber nicht hat. „Wir finden es im Kreisspielausschuss aber gar nicht so tragisch, wenn es ein Jahr später damit losgeht“, meint Eckl, der darüber hinaus von der Arbeit des Verbandsspielausschuss berichtet . „Da wird in einem Arbeitskreis gerade daran gearbeitet die Dinge für ganz Bayern zu regeln und möglichst einheitliche Alternativen anzubieten. Das gestaltet sich aber nicht ganz so einfach von der Regionalliga bis zur C-Klasse“, so Eckl. Sein Ziel ist es auf jeden Fall sobald wie möglich mit dem Spielbetrieb zu starten. „Mit welchem System auch immer“, so Eckl abschließend.

Roland Halmel

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