Drei Verstärkungen in der Winterpause

Fußball: Planegg-Krailling will im neuen Jahr in Sachen Aufstieg angreifen - Ligapokal wird fortgesetzt 

Sterr SV Planegg Krailling
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Philipp Sterr soll die Offensive des SV Planegg-Krailling im neuen Jahr beleben.

Planegg-Krailling – Nicht nach Wunsch lief es beim SV Planegg-Krailling nach dem Re-Start in der Kreisliga 2 München. Nach zwei Siegen und einer Niederlage in den drei Ligaspielen rangiert die Truppe von Trainer Michael Lelleck auf Rang drei, der nicht zum direkten Erreichen der Relegation reichen würde. Dazu muss der SVP Zweiter werden.

Als Dritter müsste er besser sein, als der Drittplatzierte in der Kreisliga 1. „Ich bin nicht zufrieden“, bekannte Lelleck nach der Mini-Runde im Herbst. Im neuen Jahr kann sein Team in den verbleibenden acht Partien noch einiges gerade biegen, da der Zweite, der FC Neuhadern, punktgleich ist. Der Spitzenreiter TSV Großhadern, dürfte mit einem Vorsprung von acht Zählern aber kaum noch zu erreichen sein. Für den Angriff nach oben haben sich die Planegg-Kraillinger verstärkt. Mit Philip Sterr schloss sich ein erfahrener Stürmer, der beim TSV Gräfelfing viele Jahre Bezirksliga spielte, dem SVP an. „Wir freuen uns sehr, ein weiterer Angreifer tut uns gut“, erklärte Lelleck nach der Zusage des 32-Jährigen. Zudem kehren mit Benjamin Stadler, der seine Fußballpause beendete, und Sandro Hunger, der vom FT Gern kommt, zwei ehemalige Planegger zu ihrem alten Verein zurück. Wenn es möglich ist, will Lelleck mit seiner Truppe Ende Januar mit der Vorbereitung beginnen. Das erste Ligaspiel wäre dann am 7.März gegen Spitzenreiter Großhadern.

Indessen soll der im Herbst gestartete Ligapokal, bei dem auch der SVP im Einsatz ist, im neuen Jahr auf Kreisebene in München fortgesetzt werde. Geplant ist dabei ein Finalturnier, das am Ostermontag enden soll. Wobei die Planungen von den Entwicklung in der Corona-Pandemie und den politischen Entscheidungen abhängig ist, schränkte Bernhard Slawinski, der BFV-Kreisvorsitze München ein. „Eine erste kühne Prognose wird es nicht vor Mitte, Ende Januar geben“, meint Slawinski. Sein Plan sieht vor die laufende Vorrunde im Ligapokal abzubrechen und in Turnierform weiterzumachen. Ausscheiden soll kein Team und gespielt werden soll in allen Ligen.

Sollte die Pandemie ein Training ab Februar zulassen, könnte das erste Ligapokal-Turnier am Wochenende 20./21. März stattfinden. Die Mannschaften würden abhängig von ihrem bisherigen Abschneiden in der Vorrunde in neue Vierer-Gruppen eingeteilt. Die Sieger dieser Turniere sollen am Ostersamstag in Halbfinal-Turnieren antreten, deren Gewinner am Ostermontag schließlich die Aufstiegsplätze ausspielen. Laut Slawinski steht für die Kreisligisten ein Aufstiegsplatz in die Bezirksliga zur Verfügung. Im Kreisklasse-Ligapokal seien es derer zwei, und in den Ligen darunter sogar noch mehr. Klar ist indessen, dass das Ligabetrieb klaren Vorrang vor der Ligapokal-Runde hat. Notfalls würde dieser Zusatzbewerb auch gestrichen werden, führte Slawinski aus.

Kreisbote

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