Sonntag, 18 Uhr in St. Maria in Starnberg

Gedenkveranstaltung für Corona-Tote im Landkreis Starnberg - Digitale Klagemauer geht online

In Starnberg wird mit einer Gedenkveranstaltung in St. Maria der Corona-Toten gedacht (Symbolbild).
+
In Starnberg wird mit einer Gedenkveranstaltung in St. Maria der Corona-Toten gedacht (Symbolbild).

Starnberg - Am kommenden Sonntag, um 18 Uhr, findet in der Starnberger Stadtpfarrkirche Sankt Maria eine Gedenkveranstaltung für die Corona-Toten im Landkreis statt. Der katholischen und evangelischen Pfarrei in der Kreisstadt ist der Abend ein wichtiges und zentrales Anliegen. Man möchte in Zeiten von Traurigkeit ein Zeichen für ein gutes Miteinander setzen. Zudem gibt es seit heute auch ein neues Online-Angebot, das den Titel „Klagezeit Starnberg“ trägt.

Derzeit verzeichnet der Landkreis Starnberg rund 111 Personen, die an Corona verstorben sind. Die Pandemielage erschwert es die Verstorbenen würdig zu beerdigen. Bekannte, Freunde, Familie. Alle dürfen sie nicht am Grab Abschied nehmen, wie in Vor-Corona-Zeiten. Das ist für die beiden katholischen und evangelischen Stadtpfarrer ein bedrückender Zustand, eine Situation, die nicht so ist wie sie sein sollte. Mit der 45-minütigen Gedenkveranstaltung in der katholischen Stadtpfarrkirche St. Maria wollen Pfarrer Dr. Andreas Jall und Pfarrer Dr. Stefan Koch der Erinnerung einen angemessenen Platz geben. Neben den beiden Stadtpfarrern werden auch Starnbergs Erster Bürgermeister Patrick Janik und Landrat Stefan Frey sprechen. Aufgrund der Pandemielage dürfen rund 100 Personen die bewusst offen gestaltete Veranstaltung besuchen, zu der jeder herzlich eigeladen ist.

Seit dem heutigen Freitag gibt es zudem ein neues Online-Angebot. Unter www.klagezeit-starnberg.de können Mitbürger ihre Sorgen, Nöte und Klagen schriftlichen Ausdruck verleihen. Die neugeschaffene Homepage soll den einzelnen Klagen eine Stimme geben.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Erster Verkehrsunfall am neuen Starnberger „Durchstich“
Erster Verkehrsunfall am neuen Starnberger „Durchstich“
Telefonbetrüger im Landkreis Starnberg auf Beutezug
Telefonbetrüger im Landkreis Starnberg auf Beutezug
Vorsicht beim „wilden Knoblauch“ Bärlauch
Vorsicht beim „wilden Knoblauch“ Bärlauch

Kommentare