Klinik-Holding: „Wegweisende Entscheidung“

Geplanter Klinik-Neubau Seefeld erhält positives Bürgervotum   

2200 Bürger für stimmten im Rahmen des Ratsbegehrens Seefelder Klinik-Neubau mit „Ja“ (Symbolbild).
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2200 Bürger für stimmten im Rahmen des Ratsbegehrens Seefelder Klinik-Neubau mit „Ja“ (Symbolbild).

Seefeld - Mit der Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger zum Ratsbegehren „Krankenhaus-Neubau in Seefeld“ bietet sich eine gute Perspektive für die Zukunft der Gesundheitsversorgung im westlichen Landkreis. Ein Standort in der Gemeinde Seefeld kann damit in einem umfassenden Planungs- und Genehmigungsverfahren geprüft werden, freut sich die Starnberger Klinik Holding.

Im Bürgerentscheid zum Ratsbegehren über einen möglichen Klinik-Standort bei Hechendorf votierten am gestrigen Sonntag 2200 Bürger für „Ja“ und 1498 für „Nein“ (Stimmberechtigte insgesamt 5773). Die Wahlbeteiligung lag bei 66,74 Prozent. 

 „Die Bürgerinnen und Bürger haben die Chance genutzt, die Voraussetzung für eine moderne Hochleistungsklinik mit den medizinischen Abteilungen Chirurgie, Innere Medizin, HNO und Hämodialyse zu schaffen und damit die optimale Versorgung des westlichen Landkreises in Zukunft zu sichern. Wir bedanken uns für die Zustimmung zu unserem wichtigen Zukunftsvorhaben und dem damit zum Ausdruck gebrachten Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger“, kommentiert der Geschäftsführer der Starnberger Kliniken, Dr. Thomas Weiler, das Ergebnis.

Auch der Landrat des Landkreises Starnberg, Stefan Frey, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats der Klinik-Holding, begrüßt das Votum und wertet dieses als starkes Zeichen, dass den Bürgerinnen und Bürgern im westlichen Landkreis eine gute Gesundheitsvorsorge vor Ort wirklich am Herzen liegt. Ziel sei es, die optimale Behandlung der Patientinnen und Patienten im westlichen Landkreis langfristig zu sichern: „Mit der Entscheidung des Ratsbegehrens wurde der Grundstein gelegt, die Zusammenlegung der beiden Kliniken unter einem Dach im Wege eines ordentlichen Bauverfahrens eingehend zu prüfen.“ Eine Vorentscheidung für den Standort Seefeld sei damit explizit nicht getroffen worden, denn die Option eines Klinikbaus in Herrsching werde weiterhin mit Hochdruck geprüft. Entscheidend für die Wahl des Standortes ist letztlich das Votum des Bayerischen Gesundheitsministeriums. „Wir sind sehr froh, nun auch mit einer Alternative in Seefeld planen zu können“, betont Frey. 

Über das Vorhaben

Mit der Zusammenlegung der beiden Standorte wollen die Starnberger Kliniken zum Wohle ihrer Patientinnen und Patienten eine Hochleistungsklinik mit moderner Technik und Medizintechnik etablieren. Dabei soll die Tradition der Kliniken in Herrsching und Seefeld fortgeführt und unter einem gemeinsamen Dach zukunftsfähig ausgerichtet werden.

Weitere Informationen zum Vorhaben finden sich auf der Projektwebsite: https://zukunft-starnberger-kliniken.de/

Kreisbote

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