5. Mai – Europäischer Protesttag der Menschen mit Behinderung

Gestalten Sie ein eigenes Inklusions-Fenster

Bergs Bürgermeister Rupert Steigenberger und Sissi Fuchsenberger, die Inklusionsbeauftragte der gemeinde, mit einem Poster, auf dem Nico Wunderle zu sehen ist.
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Bergs Bürgermeister Rupert Steigenberger und Sissi Fuchsenberger, die Inklusionsbeauftragte der gemeinde, mit einem Poster, auf dem Nico Wunderle zu sehen ist.

Berg - „Deine Stimme für Inklusion - Mach mit!“ unter diesem Motto bündelt die Aktion Mensch auch in diesem Jahr die Aktionen rund um den 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg setzt sich mit verschiedenen Aktionen für mehr Inklusion ein und sucht dafür unter anderem den Dialog mit den Direktkandidatinnen und -kandidaten für die Bundestagswahl.  

„Gerade in Corona Zeiten ist es nötiger denn je, das Thema Inklusion im Focus zu behalten“, sagt Claus Angerbauer, Vorsitzender des Inklusionsbeirates im Landkreis. Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE - Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg ruft deshalb dazu auf, ein deutlich sichtbares Zeichen für die Inklusion im Landkreis Starnberg zu setzen.

Im Aktionszeitraum vom 24. April bis 9. Mai werden verschiedene Einrichtungen und Träger dafür beispielsweise ein Fenster zum Thema Inklusion gestalten, und damit die Forderung nach der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen mit und ohne Behinderung sichtbar machen. „Kindertageseinrichtungen, Schulen und Beratungsstellen machen bereits mit“, so Angerbauer. Wer noch mit machen möchte, darf gern ein eigenes Inklusions-Fenster gestalten, und ein Foto davon an die E-Mailadresse inklusionsbeirat@lra-starnberg.de schicken. „Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sie können malen, kleben, ein Plakat hängen oder vieles mehr. Wir sind sicher Sie haben viele Ideen für Ihr Statement“.

Unter Inklusion versteht der Inklusionsbeirat, dass jeder selbstverständlich dazu gehört und niemand ausgeschlossen wird. Inklusion kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt Einschließung im besten Sinne von Einbeziehung. „Wir wollen, dass Menschen mit Behinderung ganz selbstverständlich dazugehören. Dafür setzen wir uns ein“, betont Max Mayer, Behindertenbeauftragter des Landkreises.

Was andere Persönlichkeiten im Landkreis Starnberg unter dem Begriff Inklusion verstehen, will der Inklusionsbeirat über eine Interviewreihe herausfinden. Dazu lädt der Beirat die Direktkandidatinnen und -kandidaten für die Bundestagswahl, Behindertenbeauftragte und andere Akteure auf sein „buntes Sofa“ ein. „Wir wollen herausfinden, welche Erfahrungen jede*r Einzelne bereits mit Inklusion gemacht hat und wo die größten Herausforderungen liegen“, erklärt Kerstin Täubner-Benicke, die als Behindertenbeauftragte der Stadt Starnberg die Aktion unterstützt. „Gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen und gegenseitige Berührungsängste abzubauen ist ein wichtiger Schritt, hin zu einer inklusiven Gesellschaft“.

Die Videomitschnitte der Interviews werden im Anschluss u.a. über die Seite www.lk-starnberg.de/inklusionsbeirat veröffentlicht.

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